A: Schöne Natur ‒ Schöne Stadt
Von "Stadtentwicklung RothNEUsiedl"
Zum Projekt

Nach einer kurzen Beschreibung der Planungsidee findest du ganz unten die Rückmeldungen der Bürger*innen zu diesem Entwurf.
Planungsidee im Detail ansehen
Alle vier Planungsideen gibt es auch als digitale Dauerausstellung auf rothneusiedl.wienwirdwow.at/planungsideen.
Wer steht hinter der Planungsidee?
Architektur | Städtebau: Rüdiger Lainer + Partner Architekten ZT GmbH, Wien
Landschaft | Freiraum: Kräftner Landschaftsarchitektur, Wien
Das ist die Idee
Der „Raum dazwischen“ ist das prägende Element des Konzeptes. Ein großes Netz aus Natur umschließt die Bauflächen und verbindet sie geschickt mit ihrer Umgebung. Diese intelligente Kombination von städtischen und natürlichen Räumen ermöglicht soziale und ökologische Nutzungen. Jeder Platz in der Stadt hat eine besondere Charakteristik, die die Schönheit der Umgebung betont. Die Erdgeschoße der Gebäude werden lebendig und vielseitig gestaltet und bereichern das Umfeld. Aus jedem Haus gibt es direkten Zugang zum lebendigen Naturraum. Den Baufeldern werden „Gartenflächen“ zugeordnet, die für Urban Farming genutzt werden können. Grüne Wege durchziehen Rothneusiedl und schaffen eine natürliche Grenze zum Gewerbegebiet. Frühzeitige Begrünung verbessert die Bodenqualität auf natürliche Weise.
Welche ersten Überlegungen zu den Ansprüchen an RothNEUsiedl finden sich in der Planungsidee?
Klimapionierin
- Große, miteinander verbundene Naturlandschaften
- Jedes Haus hat direkten Zugang zur natürlichen Umgebung
- Ein grüner Puffer als natürliche Grenze zum Gewerbegebiet
- Flächen, die die Verdunstung fördern, und aktive Regenwasserverwaltung auf allen Baufeldern
- Boden wird durch spezielle Pflanzen bis zum Bezug der Wohnungen aufbereitet
- Verwendung von Energiegras für temporäre Grünflächen zum Schutz vor Baulärm und Staub in angrenzenden Siedlungsgebieten
- Weitgehend autofreier Stadtteil
Lokale Versorgerin
- Innovative Landwirtschaft und Gartenkorridore
- Neuinterpretation des Gemeingutprinzips (Allmende)
- Gärten, die den Gebäudeflächen zugeordnet sind und gemeinschaftlich bewirtschaftet werden
- Nutzung von Solardächern für nachhaltige Landwirtschaft
- Effiziente Kreislaufwirtschaft
Soziale Wegbereiterin
- Plätze als lebendige und einladende Orte
- Flächen zur vielfältigen Nutzung für soziale und kulturelle Aktivitäten
- Belebung der Erdgeschoßzone
Was sagt die Jury dazu?
„Die Arbeit basiert auf einem interessanten Grundprinzip, das darin besteht, inselartige Baufelder in ein weites Feld vielfältig geprägter Naturräume einzubetten. Der gesamte Stadtteil ist weitestgehend autofrei organisiert und die Inseln sind über ein dichtes Wegenetz miteinander verbunden, welches nachhaltige Mobilität ermöglicht. Jedes Baufeld hat somit direkten Bezug zum umgebenden Landschaftsraum. Uns überzeugt diese außergewöhnliche Lösung, die Stadt und Land gleichwertig zueinanderstellt. Wir sehen in der Arbeit einen wichtigen Beitrag, der nach neuen räumlichen Strukturen für ein autoarmes Quartier in land(wirt)schaftlicher Umgebung sucht und sie zur Diskussion stellt. Wir sind gespannt auf die Weiterentwicklung dieser ‚unorthodoxen‘ Entwurfsidee!“
Was sagen die Bürger*innen dazu?
Von 29. September bis 15. Oktober hatten Interessierte beim Infowochenende am Zukunftshof und mittels Umfrage hier auf mitgestalten.wien.gv.at die Möglichkeit, Feedback zu den vier Planungsideen abzugeben. Die gesammelten Rückmeldungen zu Planungsidee A findest du hier.
