Bessere Parkraumgestaltung
Von "18er Klimateam"
Zum Projekt
Die Parkraumgestaltung im Viertel rund um die Semmelweißklinik ist leider sehr mangelhaft. In den Parkflächen sind immer wieder Grünflächen mit Bäumen, die Abstände zwischen den Bäumen ist jedoch mehr als sinnbefreit. 1,5 Autos passen in diese Abstände, was lediglich in leerstehenden versiegelten Boden resultiert. Entweder kleinere Abstände und mehr Grünflächen oder größere Abstände damit sich da 2 Autos ausgehen und dieser Platz vielleicht woanders frei wird.
Die Idee in diesem Viertel und generell im 18. Bezirk, die rechtswidrige Parkraumgestaltung durch Einführung von Einbahnen, unter der Prämisse keine Parkplätze zu verlieren, zu beheben ist leider auch total in die Hose gegangen. Statt Einbahnen und 2 Parkstreifen gibt es jetzt Einbahnen und Radwege in Straßen wo es trotz Einspurigkeit selbst mit Gegenverkehr kaum Probleme gab.
Dies resultiert in ewigem Parkplatzsuchen und ständigem illegalen Parken. Natürlich wäre eine Verminderung der Autos anzustreben, aber durch diese Maßnahmen wird das leider so langsam erzielt, dass die negativen Effekte wie Lärm und Umweltbelastung durch das ewige Parkplatzsuchen, überwiegen.
Man muss sich dabei auch der Frage stellen wen es dabei überhaupt trifft. Viele der Leute, die mehrere Autos haben und vielleicht gar keins oder nur eines bräuchten, haben sowieso Garagen und sind somit nicht betroffen.
Es wird immer von ganzheitlichen Lösungen gesprochen aber die Durchführung ist dann meistens nur sehr halbherzig. In einer Gasse ist Einbahn, gibt es einen Fahrstreifen, einen Parkstreifen und einen Radweg. Biegt man um die nächste Ecke findet man sich bei einem Fahrstreifen und 2 Parkstreifen wieder: Noch einmal abgebogen, dasselbe nur ohne Einbahn.
Bei der Kennzeichnung der Parkflächen durch weiße Linien zeiht sich die Unvollständigkeit und Willkürlichkeit weiter.
Auch die massive Bodenversiegelung zur Errichtung von Radwegen in mäßig befahrenen Gebieten halte ich für sehr fragwürdig.
Ich bin daher für neue, innovative Lösungsansätze, ohne dabei neue Probleme aufzuwerfen oder Probleme einfach zu verschieben.
Beispiele wie: Ein Parkpickerl pro Familie, für jedes weitere muss nachgewiesen werden, dass der Arbeitsweg unzumutbar wäre oder das Auto unabdingbar ist.
