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Bevorrangung des ÖPNV durch Grünphasen

Von "5er Klimateam"

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Damit die heilige Kuh MIV ja nicht gestört wird, sind die Ampelschaltungen meist so eingerichtet, dass der ÖPNV benachteiligt wird und obwohl pro Fläche viel mehr Personen damit transportiert werden unnötige Wartezeiten in Kauf nehmen muss.

Man braucht nur nach Linz zu schauen, von Paris will ich gar nicht reden, dort sind die Ampeln so geschalten, dass die Strassenbahnen keine oder nur einen geringe Wartezeit brauchen um eine Grünphase zu bekommen um eine Kreuzung zu übersetzen.

Die damit sicherlich steigende Frustration des MIVs durch längere Wartezeiten wird zu einer geringeren Nachfrage nach dem MIV, zu einer besseren Nutzung des OPNVs und damit zu CO2 Einsparungen führen und gehört daher dringenst umgesetzt.

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Letztes Update: 9. August 2022

Kommentare(5)

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Profil von Robert Glowka
Gepostet von:Robert Glowka
vor 4 Jahren
Bei durchgehend 30 km/h auch auf den Durchzugsstraßen würde sich die Notwendigkeit für die meisten Ampeln ohnehin erübrigen, während die Verkehrssicherheit steigen würde (die statistische ebenso wie die gefühlte, wirksame Maßnahmen bzw. Kontrollen vorausgesetzt).
    Profil von Roman Stangl
    Gepostet von:Roman Stangl
    vor 4 Jahren
    @Robert Glowka 30 km/h wären für den öffentlichen Verkehr nachteilig, weil ohne eigenen Gleiskörper es auf für ihn gelten würden (und noch weiter verlangsamen würden). Abgesehen davon, von meinem PKW weg geschlossen steigen bei 30 km/h zu 40-50 km/h die Emissionen, sowohl Lärm da ich im 3. Gang statt 4. od. 5. Gang fahren muss, als auch entsprechend der Verbrauch. Ich fordere daher, dass die Ampelschaltungen in höchster Priorität von den Öffis beeinflusst werden (auch Paris ist dabei vorbildlich).
      Profil von Robert Glowka
      Gepostet von:Robert Glowka
      vor 4 Jahren
      @Roman Stangl Die Wiener Linien argumentieren zwar immer damit, dass damit die Öffis ausgebremst würden, soweit ich weiß war das aber nirgends der Fall, wo dann tatsächlich ein 30er eingeführt wurde. Ad Autos: Das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn das Auto fürs Gleiten gebaut wurde, dann ist das meiner Erfahrung nach auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten möglich. Der eingelegte Gang muss zur aktuellen Last passen, ein höherer Gang bedeutet ja nicht automatisch niedrigeren Verbrauch. Ein 30er hätte aber auch andere Vorteile. Einerseits würden sich mehr Radfahrer auf die Straße trauen, wenn der andere Verkehr nicht (oder nicht viel) schneller als sie unterwegs wäre. Andrerseits wären Autofahrer dann gefühlt wesentlich langsamer unterwegs, und vielleicht wäre der dadurch verminderte Fahrspaß Anreiz genug, um auf Rad oder Öffis umzusteigen.
        Profil von Roman Stangl
        Gepostet von:Roman Stangl
        vor 4 Jahren
        @Robert Glowka Also, soweit ich mich auf die eingebaute Verbrauchsanzeige (in l/100km) verlassen kann, verbrauche ich bei 30km/h mehr als bei 45-55 (bei diesem Tempo kann ich in der Ebene in der 4. oder 5. fast mit Standgas dahin rollen, bei 30 muss ich in der 3. Gas geben damit die Motorbremse nicht zu stark wirkt). Das mag aber vom Auto (in meinem Fall ein Diesel der bei 1000 RPM auch noch genug Drehmoment hat). Was ärgerlich ist (Beispiel Sonnwendviertel) ist, dass man beim Dahinrollen mit 50 immer von roten Ampeln eingebremst wird, die man mit 65? noch in der Grünphase erwischt hätte. Das mit dem Fahrspass hmm, wer "freiwillig" in Wien fährt, der macht das IMHO gezwungener Weise (weil beruflich/zeitlich notwendig, pendeln oder wegen schlechter Tangentialverbindungen der Öffis) und hat keine sinnvolle Alternative. Ich verwende gerne Öffis wo es nur geht, aber quer durch die Stadt mit dem Rad (wetterabhängig, man steht genauso an den miserabel geschaltenen Ampeln, ...) nein danke (mit einem e-Fahrad/Mofa mit dem man in den 50 km/h mitschwimmen kann, wäre eine denkbare Alternative, macht z.B. meine Schwester wg. dem Parkpickerl). Was meiner Meinung nach den MIV (und den Fahr- bzw. Stehspass deutlich ) reduzieren würde, wäre eine österreichweite Parkgebühr auf allen öffentlichen Flächen zu Marktpreisen, also etwa 30-50€/Monat (ev. mit hohen Vergünstigungen für jedes Fahrzeug für das ein eindeutiger Privatparkplatz nachgewiesen werden kann). Damit würden gerade in der Stadt viele Parkflächen frei die man klimafreundlich wieder zu Grünflächen umbauen könnte (siehe z.B. Bilder vom Europaplatz um 1900 herum), gebaute Parkgaragen besser ausgelastet werden und andererseits würde die Zahl der Fahrzeuge aus Kostengründen insgesamt auch geringer werden.
          Profil von Robert Glowka
          Gepostet von:Robert Glowka
          vor 4 Jahren
          @Roman Stangl Wenn die Verbrauchsanzeige das sagt, wäre es vielleicht eine Aufgabe für den Gesetzgeber, sicherzustellen, dass neue Fahrzeuge bei 20 km/h und 30 km/h einfach und effizient zu fahren sind. Gewisse deutsche Marken scheinen ja immer mehr für die Rennstrecke gebaut zu werden. Oder vielleicht wäre eine Lösung, zumindest im Stadtgebiet keine Neuzulassungen von Fossilien mehr zu erlauben, wie es andere Länder schon vorgemacht haben. Ad Fahrspaß: Wenn man mit den Leuten spricht und nachfragt, kommt man -- oder ich zumindest -- zum Schluss, dass in den allermeisten Fällen kein echter Zwang dahinter steht. Oft hört man "mit den Öffis wäre ich 10 Minuten länger unterwegs", "die Öffis sind zu voll" oder "manchmal fahre ich am Heimweg einkaufen, ich trage doch keine Einkaufssackerl selbst". Wegen fehlender Tangential- und Querverbindungen mit Öffis wird der Wiener Stadtregierung gerade auf den Schlips gestiegen, da wäre es wohl das beste, sich anzuschließen und die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte nachzufordern.

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