Brigittenauer Zukunftsinsel – Energie. Schatten. Begegnung.
Von "Mitmach-Budget Brigittenau 2026"
Zum Projekt

Die Brigittenauer Zukunftsinsel soll ein kleiner, öffentlich zugänglicher Klima- und Begegnungsort im 20. Bezirk werden.
Geplant ist ein kompakter, architektonisch hochwertiger Solar-Pavillon bzw. „Solar Tree“ mit schattenspendendem Überbau, Sitzmöglichkeiten, Begrünung, energiesparender Beleuchtung und Ladepunkten für Mobiltelefone.
An besonders heißen Tagen könnte eine sanfte Nebel- oder Mikro-Kühlung zusätzliche Erfrischung schaffen.
Die Zukunftsinsel verbindet Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität, erneuerbare Energie und nachbarschaftliche Begegnung an einem Ort.
Welches Problem soll gelöst werden?
Gerade in dicht bebauten Stadtteilen braucht es mehr konsumfreie Orte, an denen Menschen im Schatten sitzen, sich kurz erholen und begegnen können.
Gleichzeitig werden Hitzetage häufiger und nachhaltige Energie bleibt im Alltag häufig unsichtbar.
Die Zukunftsinsel verbindet beide Themen: Sie schafft einen angenehmen Aufenthaltsort und macht gleichzeitig sichtbar, wie erneuerbare Energie unmittelbar im öffentlichen Raum eingesetzt werden kann.
Was bringt das der Brigittenau?
Die Zukunftsinsel schafft einen kostenlosen Treffpunkt für alle Generationen.
Sie bietet:
- Schatten und Aufenthaltsqualität
- einen Treffpunkt für Jung und Alt
- Begrünung und sommerliche Erfrischung
- sichtbare Nutzung von Solarenergie
- Smartphone-Lademöglichkeiten
- einen modernen, wiedererkennbaren Ort für die Brigittenau
Das Projekt soll zeigen, wie ein kleiner öffentlicher Raum gleichzeitig sozial, klimafreundlich und innovativ gestaltet werden kann.
Wer profitiert?
Alle Bewohnerinnen und Besucherinnen der Brigittenau – insbesondere ältere Menschen, Familien mit Kindern, Jugendliche sowie Personen, die an heißen Tagen einen schattigen und konsumfreien Aufenthaltsort suchen.
Standort
Als mögliche Pilotstandorte werden der Wallensteinplatz sowie der Bereich Brigittaplatz / Brigittakirche vorgeschlagen.
Der endgültige Standort soll gemeinsam mit den zuständigen Fachabteilungen der Stadt Wien anhand von technischer Machbarkeit, Leitungen, Verschattung, Barrierefreiheit, Sicherheit, bestehenden Nutzungen und Wartungsanforderungen festgelegt werden.
Umsetzung
Vorgesehen sind unter anderem:
Solar-Überbau / Solar Tree, Sitzmöglichkeiten, Pflanzmodule, energiesparende LED-Beleuchtung, USB-C-Ladepunkte sowie eine einfache Information zur erzeugten Solarenergie.
Eine sanfte Nebel- oder Mikro-Kühlung kann nach technischer Prüfung ergänzend vorgesehen werden.
Kosten
Geschätzter Budgetrahmen für einen kompakten Pilotstandort: bis ca. 49.500 Euro.
Die tatsächlichen Kosten und der genaue Ausstattungsumfang sollen im Zuge der technischen Prüfung und Detailplanung festgelegt werden.
Schlusssatz
Ein öffentlicher Ort, der Energie erzeugt, Menschen verbindet und die Stadt kühlt.
