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D: Urban Fields

Von "Stadtentwicklung RothNEUsiedl"

Zum Projekt

Planungsidee im Detail ansehen

Alle vier Planungsideen gibt es auch als digitale Dauerausstellung auf rothneusiedl.wienwirdwow.at/planungsideen.

Wer steht hinter der Planungsidee?

Architektur | Städtebau: Nussmüller Architekten ZT GmbH, Graz

Landschaft | Freiraum: studio boden, Graz

Das ist die Idee

Die neue Klimavorzeigestadt Rothneusiedl verbindet und verwebt urbane Räume mit naturnahen Grünräumen. Der Grünraum durchzieht die urbanen Bereiche und verbindet die Stadtquartiere fußläufig. Es entsteht eine hohe Lebensqualität für die zukünftigen Bewohner*innen durch grüne, kühle und nicht versiegelte Bereiche. Das miteinander verbundene Grün ist lebendig und vielfältig in der Tier- und Pflanzenwelt. Es erweist sich als besonders wertvoll, wenn starke Regenfälle auftreten, da es Wasser aufnehmen kann. Die Grundstruktur des neuen Stadtteils folgt den Linien der Felder, sowohl in den Grünflächen als auch bei der Anordnung der Gebäudebereiche. Die gesamte Energieversorgung des neuen Stadtquartiers basiert auf erneuerbarer Energie. Die öffentlichen Plätze und Grünflächen sind eng mit einem zukunftsfähigen Mobilitätsnetz verbunden. Zu Fuß gehende Personen nehmen die wichtigste Rolle in den miteinander verwobenen Quartieren ein.

Welche ersten Überlegungen zu den Ansprüchen an RothNEUsiedl finden sich in der Planungsidee?

Klimapionierin

  • Einrichtung von zwei großen Parks
  • Schaffung eines ausgewogenen Freiraumnetzwerks mit weiten Parks, städtischen Plätzen und ruhigen Innenhöfen
  • Speicherung von Wasser auf allen Oberflächen
  • Einbindung von Regenwasser in ein zusammenhängendes System
  • Mobilitätshubs an den wichtigen Knotenpunkten des öffentlichen Nahverkehrs
  • Nutzung erneuerbarer Energiequellen im gesamten Quartier
  • Modulare, lokale Niedertemperaturnetze für die Energieversorgung
  • Ökologische Baumaterialien, die umweltfreundlich, nachhaltig und recycelbar sind
  • Rückbaufähige, modulare Bauweise

Lokale Versorgerin

  • Erhalt und Schutz der natürlichen Landschaftsmerkmale und wichtiger Bezugspunkte vor Ort wie Landschaftsschutzgebiet, Zukunftshof und Grünkorridore

Soziale Wegbereiterin

  • Grüne Bereiche für Sport, Erholung und Landwirtschaft
  • „Grüne Visitenkarte“ im Norden mit Fokus auf Kultur, Bildung und Innovation
  • Schulen als wichtige Treffpunkte des öffentlichen Lebens
  • „Urbane Mitte“ vereint Arbeiten und Wohnen
  • Vielfältiges Netzwerk von einladenden Gassen, Begegnungszonen, Parks und Plätzen
  • Quartiersplätze als zentrale Treffpunkte in den Vierteln
  • Flaniermeile unterhalb der Hochtrasse der U-Bahn als Zone des öffentlichen Lebens

Was sagt die Jury dazu?

„Das Projekt schlägt ein klares und gut nachvollziehbares Ordnungsprinzip vor, das sich an der Linearität der bestehenden Feldstruktur orientiert. Konsequent werden alle Bestandteile des neuen Stadtteils an diesem Prinzip ausgerichtet. Ein geradliniges Erschließungs- und Freiraumsystem gliedert die Baufelder in gut nutzbare Einheiten. Es entsteht ein Stadtteil, der mit unterschiedlichen Typologien und Nutzungen besetzt werden kann, ohne dass das klare Ordnungsprinzip gestört wird. Interessant ist die ‚grüne Visitenkarte‘, welche deutlich ausgebildet und mit einem ‚Agrikultur- und Innovationsquartier‘ klug besetzt wurde. Trotz oder gerade wegen der unaufgeregten Gesamtstruktur wird eine robuste Grundlage für die künftige Entwicklung angeboten. Wir sind gespannt auf die Vertiefung dieser gelungenen Arbeit.“

Was sagen die Bürger*innen dazu?

Von 29. September bis 15. Oktober hatten Interessierte beim Infowochenende am Zukunftshof und mittels Umfrage hier auf mitgestalten.wien.gv.at die Möglichkeit, Feedback zu den vier Planungsideen abzugeben. Die gesammelten Rückmeldungen zu Planungsidee D findest du hier.

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