Flächendeckendes E-Carsharing ohne Grundgebühr
Von "18er Klimateam"
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Es gibt Situationen in denen der Mobilitäts- und/oder Transportbedarf nur durch ein PKW abgedeckt werden kann. Wenngleich es auch innerstädtisch mit Bus/Bim/Bahn, Radverkehr, E-Lastenräder (Grätzlrädern), Scootern, Taxi u.v.m. zahlreiche Alternativen gibt.
Carsharing wirkt im besonderen Maße klimaschonend. Einerseits wird dadurch ermöglicht, dass Haushalte ganz ohne eigenen PKW auskommen. Sie nutzen daher PKWs seltener und benützen klimafreundliche Alternativen häufiger. Andererseits wird das so vermietete Auto von vielen genutzt und daher häufiger genutzt. Das verteilt die Klimabilanz bei der Produktion des Fahrzeuges auf viele und nicht nur wenige.
Zudem kann der Betreiber des Carsharings auf besonders klimaschonend hergestellte bzw. besonders klimaschonendem Betrieb der Fahrzeuge achten. Daher ist das Teilen von PKW dann besonders sinnvoll, wenn es sich um batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge handelt.
Eine große Hürde für die Teilnahme an solchen Systemen sind die Kosten. Weil im direkten Vergleich mit dem eigenen PKW stets nur die vergleichsweise geringen Treibstoffkosten herangezogen werden, aber die jährlichen Kosten (Service, Versicherung, Wertminderung) außen vor gelassen werden.
Es ist daher sinnvoll mehrere Preismodelle anzubieten, um die Einstiegshürden so gering wie möglich zu halten. Ein erfolgreiches System, das es in Österreich schon gibt, ist "Caruso" in Vorarlberg. Es bietet ausschließlich E-Autos an, diese sind auf viele Standorte, oft im Nahbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln, verteilt. Ein Ausleihen ist mit dem Klimaticket Vorarlberg möglich. Es gibt ein Preismodell ohne monatliche Grundgebühr (dafür höherer Zeit- und Kilometergebühr).
