Frischluftschneisen planen: Kühle Luft für alle! Förderung von Biodiversität.
Von "5er Klimateam"
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Strategisch 1 oder 2 Frischluftschneisen planen und umsetzen (anstatt einzelne Bäume zu pflanzen). Einerseits schaut man, wo es große Hitzeinseln im Bezirk gibt, und andererseits, wo ggf. schon Bäume und auch entsprechende windklimatische Bedingungen vorhanden sind, die man zu einer größeren Frischluftschneise vernetzen kann. Die MA 22 kann Mikroklimaanalysen beauftragen, bei der mit Modellen simmuliert wird (auf 4 m² genau), wo trotz Frischluft Hitzelinseln bleiben und es weitere Maßnahmen braucht (z.B. Begrünung, Wasser).
Die Bäume sollten durch weitere, biodiversitätsfördernde Maßnahmen ergänzt werden: z.B. Blühstreifen, Nisthilfen, Insektenhotels, Wasserstellen (Nebelduschen sind keine Wasserstellen für Tiere) etc. Dazu braucht es ggf. vorab eine Studie.
Wenn Straßenzüge mit Bäumen neu bepflanzt werden, sollten vor allem die besonnten Seiten beschattet werden (süd- und westseitig). Bei Neuverlegung von Wasserrohren darauf achten (MA 31, MA 28).
Siehe auch: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/grundlagen/stadtforschung/stadtklimaanalyse.html auf dieser Karte sieht man, dass vom WIental / vom Westen Frischluft kommt - diese erreicht jedoch nicht die südlichen Bezirksteile. Siehe auch: https://wua-wien.at/stadtplanung-und-verkehr/wien-2030-stadtplanung
