Getrennter Radweg Gymnasiumstr-Martinstr. Mehr Qualität für Kinder & Anrainer
Von "18er Klimateam"
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Auf der Gymnasiumstr und Martinstr sieht man keine Kinder mit dem Fahrrad fahren, obwohl diese Straßen zum Hauptradverkehrsnetz der Stadt Wien gehören.
An der Gymnasiumstr und Martinstr liegen Geschäfte und größere Einkaufsläden wie Billa, dm, Hofer, Spar, Denns und eine Post-Filialie die zusammen die Grundversorgung für viele Währinger*innen bilden. Aktuell besteht KEINE Möglichkeit mit dem Fahrrad sicher zum Einkaufen zu fahren, da es keine sicheren Radwege gibt. Einzig vom 19. kommend, gibt es einen gepinselten Weg, der vor dem SPAR pötzlich aufhört und man sich von da an selbst zurecht finden muss, zwischen Autotüren und fließendem Verkehr.
Gleichzeitig würde ein baulich getrennter Radweg dazu beitragen, dass die Währinger*Innen über die Spittelau eine sichere Anbindung zur Naherholungsgebiet Donauinsel erhalten würden, da der Radweg ab der Spittelau zu 95% auf baulich getrennten Radwegen verläuft.
Zusätzlich würden zahlreiche Schulen in Währingen für Kinder sicher erreicht werden können, so liegt das Gymnasium G19 nur kurz hinter der Bezirksgrenze zum 19. und die Schulen rund um das Bundesgymnasium Klostergasse wären endlich sicher über die Schulstraße erreichbar. Auch würde der Währinger Park angebunden, sodass viele Kinder eigenständiger dort zum Spielen hinfahren könnten.
Anwohner*innen klagen zu dem, dass man nachts im Sommer das Fenster nicht geöffnet lassen kann, da man sehr schnell ab 6Uhr vom Verkehrsaufkommen geweckt wird. Somit hat man die Wahl zwischen einem unruigen Schlafe wegen einem heißen Schlafzimmer oder weil der Verkehr einen aus dem Schlaf reist.
Auf der Gymnasiumstr parken Autos zudem als Schrägparker oder zu 80% auf dem Bürgersteig. Mit dem heutigen Stand der Verkehrsplanung ist es möglich, das eine Verkehrslösung erarbeitet werden kann, die Parkplätze für Anrainer*innen und den Lieferverkehr berücksichtigt und ein effizientes Fortkommen des Linienbuses gewährleistet.
Auch würde eine neue Platzverteilung es ermöglichen, dass Begrüngsmaßnahmen die Straße vor Hitze abschirmen, sodass ältere Menschen nicht durch die zunehmende Hitze bei ihren wöchentlichen Besorgungen bei den Supermärkten beinträchtigt werden, da es in diesen Straßen wirklich an Bäumen fehlt.
Da die Stadt Wien die Kosten für Radwege entlang des Hauptradnetzes übernimmt, könnte das Klimageld für einen konkreten Planungsentwurf genutzt werden. Ebenso kann untersucht werden, wie das Verbindungsstück vor dem Bezirksamt zwischen Gentzgasse und Währingerstr verkehrsberuhigt werden kann, damit der laute Durchzugsverkehr unterbunden wird. Das würde auch den Platz attraktivieren, angrenzende Cafes könnten aufblühen, Anwohner*innen an der Martin- & Gymnasiumstr würden endlich wieder einen ruhigen Schlaf finden und Kinder und alle anderen Anrainer*innen könnten sicher durch Währingen fahren.
Zusammengefasst: Es spart CO2 da Radfahren attraktiver wird; es liegt in der Verantwortung der Stadt Wien; es fördert die Gemeinschaftsbildung und soziale Gerechtigkeit, da Kinder eingebunden werden und Menschen sich durch eine höhere Aufenthaltqualität häufiger draußen aufenthalten, ältere Menschen profitieren ebenso davon; es ist öffentlich-rechtlich möglich; und da die Stadt Wien gewisse Verkehrsziele hat, die sie einhalten möchte und muss, ist es auch innerhalb von 2 Jahren möglich.
