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Grätzl Klimaaktivisten

Von "21er Klimateam"

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Anstatt nur zu marschieren, zu protestieren und sich auf Autobahnen festzukleben, nutzen wir lieber das "Aktiv" im Wort "Aktivisten". Für mich sieht Umweltaktivismus ganz anders aus, besonders seit die Organisation "Letzte Generation" begonnen hat, sich auf den Fahrbahnen festzukleben und den Alltag der arbeitenden Menschen zu beeinträchtigen. Dadurch hat der Begriff "Klimaaktivismus" einen immer schlechteren Ruf bekommen. Ich möchte das ändern und dem Umweltaktivismus ein positives Bild in der Gesellschaft vermitteln. Ich verwende den Begriff "Umweltaktivismus", weil er für mich einfach sinnvoller ist. Das Klima ist etwas sehr Abstraktes, und viele Menschen haben Schwierigkeiten, sich damit zu identifizieren und das Problem richtig zu verstehen. Wir haben nicht nur eine Klimakrise, sondern vielmehr eine Umweltkrise.

Die Idee ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger freiwillig in ihrer Nachbarschaft engagieren, um eine nachhaltige Stadt zu gestalten, und üben folgende Aktivitäten aus:

*Anbau von Gemüse- und Beerensträuchern (Rasenflächen werden durch Gemüsebeete ergänzt, und einige Ziersträucher werden durch Beerensträucher ersetzt).

*Tauschstationen (Menschen können dort Sachen ablegen, die sie nicht mehr brauchen, oder Anzeigen für Tauschgeschäfte veröffentlichen).

*Wurmkisten/Kompostkisten - die Bewohner erzeugen eigene Komposterde aus Gemüse- und Pflanzenabfällen und reduzieren so die Menge an Müll und den Bedarf an in Plastiksäcken verpackter Komposterde, die jährlich tonnenweise verkauft wird.

*Müll sammeln.

*Pflege von Obstbäumen und Beerensträuchern in nahegelegenen Parks.

*Informationsflyer über nachhaltige Lebensweise, Zero Waste usw.

Meine Idee bezieht sich größtenteils auf die Wohnanlagen der Stadt Wien. Ich wohne in einer Gemeindebauwohnung im 13. Bezirk und sehe viele Verbesserungsmöglichkeiten in der Nachbarschaft. Und ich sehe vermehrt das Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner am Gartenbau. Die Gemeinde verfügt über 600 Hektar Grünfläche. Wenn man nur 100 Hektar für den Gemüseanbau verwenden würde, könnte am Ende eine beachtliche Menge an lokal produziertem Gemüse und Obst entstehen. :)

Weitere Benutzungsmöglichkeiten für die RasenflächenMögliche GestaltungsideenDie Kinder kennen Gemüseanbau in der Nähe ihrer Wohnort lernen.

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Letztes Update: 28. August 2023

Kommentare(1)

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Profil von U Eder
Gepostet von:U Eder
vor 3 Jahren
Ich bin sehr einverstanden mit Ihren Ideen, möchte aber eine Lanze brechen für die Klima-Aktivisten. Denn diese wollen, dass die Politiker tätig werden. Vor mehr als zwei Jahren tagte der Klimarat, erstellte einen Katalog mit den erforderlichen Maßnahmen und bis heute gibt es kein Klimaschutzgesetz. Diese jungen Menschen bangen um ihre Zukunft und wenn die Maßnahmen nicht sofort erfolgen und nicht radikal genug sind, ist die Erderwärmung wohl nicht zu stoppen. Was dann?
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