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Gute öffentliche Erreichbarkeit der Wiener Spitäler

Von "5er Klimateam"

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Die Frage beschäftigt mich, seit ich weiß, dass unsere Abteilung aus der Klinik Penzing in die Klinik Hietzing übersiedeln wird. Ich bin in keinem der 3 Bezirke wohnhaft, es betrifft aber mehrere Krankenhäuser und sowohl Mitarbeiterinnen als auch Patientinnen/Besucherinnen aus allen Wiener Bezirken, auch aus den 3 genannten.

Aus eigener Erfahrung ( immer wieder habe ich Ambulanztermine in Hietzing)weiß ich, dass es aus fast allen Teilen Wiens sehr zeitaufwendig und umständlich ist, dieses Krankenhaus öffentlich zu erreichen. 1 Stunde muss ich von mir aus rechnen, obwohl ich rasch bei der U4 bin. Von dort an meine Arbeitsstelle dauert es auch zwischen 50 Min und 1 Std., obwohl die Entfernung nur wenige km beträgt.

Es wäre für die öffentliche Erreichbarkeit z.B der Klinik Hietzing von erheblichem Vorteil, wenn es von der U4 eine direkte Verbindung mittels Straßenbahn oder Bus gäbe. Wahrscheinlich wäre dies nicht ganztägig nötig, aber zu Stoßzeiten, wie 6h bis 10h und 13 bis 19.30, da wären auch Besucher sehr dankbar. So könnte man viele Bedienstete dazu animieren, mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Arbeitsweg zu erledigen und die Parksituation vor Ort wäre entspannt. Patientinnen und deren Angehörigen wäre sehr geholfen, wenn die Verbindungen in ausreichender Frequenz angeboten werden und sich dadurch die Fahrzeit zum Spital deutlich verringern und so auch ambulante Behandlungen attraktiver gemacht würden. Ich weiß aus Gesprächen mit Kolleginnen aller Berufsgruppen, dass es kaum jemanden gibt, für den die öffentliche Anbindung der Klinik Hietzing, so wie sie sich derzeit darstellt, und somit der künftige Arbeitsweg mit den Wiener Linien akzeptabel scheint. Leider ist Hietzing da nicht das einzige Beispiel, auch die Klinik Favoriten ist nicht direkt an das U-Bahnnetz angebunden, eigentlich kann man das nur für die Klinik Donaustadt und das Akh sagen bzw. für die Klinik Floridsdorf hinsichtlich S-Bahn. Nur die Verbindungen von U- bzw. Schnellbahnen zu den Spitälern sind unterschiedlich direkt und frequent. Und da ist Hietzing wirklich besonders problematisch.

Es betrifft wirklich viele Menschen und könnte durch wenig Aufwand viele Autofahrten einsparen und somit viel Co2 Ausstoß. Nebenbei würde man vielen Wienern einiges an Zeit schenken, die sie auf ihrem Arbeitsweg oder Weg zur ambulanten Behandlung oder beim Besuch eines stationären Angehörigen oder Freundes einsparen könnten, auch wenn sie umweltfreundlich unterwegs sind. Ich denke, eine Verbesserung dahingehend könnte zu einer massiven Mehrnutzung des Klimatickets führen, was ja sicher im Sinne der Stadtregierung wäre.

Liebe Grüße und gutes Gelingen!

Evelyne Walther

Offizielle Updates

Letztes Update: 10. August 2022

Kommentare(1)

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Wie ich schon erläutert habe, betrifft das Problem Menschen aus allen Wiener Bezirken. Die Klinik Ottakring ist ja durch die Nähe zur U3 relativ gut öffentlich angebunden. Es ist lediglich für ältere und nicht so mobile Menschen auch der Weg von den nächsten Öffi-stationen bis zum jeweiligen Pavillon im Spital eine Herausforderung. Da wäre auch vielen durch einen Shuttleservice von der U-Bahn ins Krankenhausgelände und auch wieder zurück sehr geholfen. Insgesamt fällt mir immer wieder auf, dass der öffentliche Verkehr viel zu wenig Vorrang gegenüber dem Individualverkehr hat. Wenn man an Kreuzungen immer die Busse und Straßenbahnen bevorzugen würde, wären die Wegzeiten um einiges kürzer und somit attraktiver als das Auto zu benützen. Leider ist es oft gerade umgekehrt und die Öffis warten minutenlang an Kreuzungen, während der Individualverkehr fließt. Für unser Klima und die Zufriedenheit der Öffi-Nutzer ließe sich das leicht ändern. Liebe Grüße, Evelyne

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