Liebe Frau Szep,
vielen Dank für Ihren Vorschlag im Rahmen des Mitmach-Budgets! Im Bezirk wurden in den letzten Jahren viele Ressourcen eingesetzt, um den Straßenraum gerechter zu verteilen und zu Fuß gehen und Radfahren zu attraktivieren. Abseits der Umsetzung der jahrelang als undurchführbar geltenden neuen Radstraße in der Argentinierstraße und der Schaffung eines attraktiven 2-Richtungs-Radwegs in der Wiedner Hauptstraße wurde auch im unteren Bereich der Favoritenstraße der Radweg deutlich verbreitert und attraktiviert und Nebenstraßen für Radfahren gegen die Einbahn geöffnet. Die Entfernung von 50% aller Parkplätze in allen doppelseitig beparkten Gassen des Bezirks geht aber über die Möglichkeiten des Bezirks weit hinaus. Zum einen erfordert ein Stellplatzentfall dieser Größenordnung völlig neue verkehrspolitische Instrumente zur Regulierung des Kfz-Besitzes im innerstädtischen Raum, die nicht im Ermessen des Bezirks liegen. Zum anderen würde dies auch umfassende Umbauarbeiten, etwa aller bestehenden Gehsteigvorziehungen, erfordern, die jeden budgetären Rahmen sprengen. Ich stehe allerdings dafür ein, alle Baumaßnahmen im öffentlichen Raum für Verbesserungen des Rad- und Fußverkehrs zu nutzen und damit Schritt für Schritt Verbesserungen zu realisieren. Aktuell nutzen wir z.B. notwendige Leitungsarbeiten in der Wiedner Hauptstraße zwischen Blechturmgasse und Johann-Strauß-Gasse, um einen Lückenschluss im Radwegenetz zu verwirklichen und einen gefährlichen Mehrzweckstreifen durch einen Radweg zu ersetzen. Ich setze Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden an erste Stelle und werde mich auch weiterhin dafür einsetzen.
Vielen Dank für Ihr Engagement im Rahmen des Mitmach-Budgets!
In Einbahnstrassen nur noch einseitiges Parken erlauben und somit breitere sichere Fahrradwege schaffen
Von "Mitmach-Budget Wieden 2025"
Zum Projekt
In allen Einbahnstrassen, die beidseitiges Autoparken vorsehen, sollte eine Parkspur komplett zum Fahrradweg umfunktioniert werden und mit zusätzlichen Fahrradabstellplätzen ergänzt werden. Es ist teilweise lebensgefährlich, wie derzeit in den Einbahnen mit beidseitigen Parkern, eine enge Fahrradspur gegen die Autofahrtrichtung zwar am Boden markiert ist, aber diese so eng ist, und die Autofahrer trotzdem viel zu schnell und ohne 1 Meter Abstand zum Fahrradfahrer gefährlich nah an den Fahrradfahrern passieren. Dann sollten die Autoparker weg, damit Fahrradfahrer nicht gefährdet werden und mehr Platz haben, auch breitere Lasträder haben dann endlich Platz!
Offizielle Updates
Letztes Update: 3. März 2026
Veröffentlicht am 3. März 2026
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