Josefstädter Schachtel
Von "Mitmach-Budget Josefstadt"
Zum Projekt

Ich weiß nicht, wie es anderen Menschen in der Josefstadt geht, aber selbst bei mir als Wenig-Bestellerin sammeln sich Kartons in verschiedenen Größen und auch das dazugehörige Füll- und Polstermaterial. Und ja, sammeln ist der richtige Ausdruck. Ich behalte sie nämlich für den Fall, dass ich sie selbst einmal für den Versand benötige.
Das ist allerdings nicht so oft der Fall und so stapeln sie sich meist nur bis sie mir im Weg sind. Dann gibt es einen Tag, wo ich sie fast alle zerlege und in den Papiercontainer bringe. Da muss ich dann immer wieder feststellen, dass nicht alle Menschen ihre Kartons vor der Entsorgung gewissenhaft zerlegen und somit Platzprobleme im Container verursachen und vielleicht wohl abrechnungstechnisch auch Kosten, falls nach dem Volumen bezahlt werden muss. Es geht aber nicht nur um die Entsorgung … es ist einfach schade, dass ein Karton nur einmal verwendet wird und diesem Produkt kein weiterer Wert beigemessen wird.
Und während ich darüber nachgedacht habe, ob ich heute wieder einmal die Kartons zerlegen soll, ist mir die Idee gekommen, dass diese in der Josefstadt doch an zentraler Stelle für die Wiederverwendung im Bezirk gesammelt werden könnten. Aus meiner Sicht ist das aus mehreren Gründen nachhaltig >> Ausführungen teilweise schon mit Folgeideen:
- Schachteln und Kartons jeder Art, die in der Regel nur einmal verwendet werden, würden eine zweite Chance bekommen; viele Kartons sind ja neutral gestaltet und könnten so leicht wieder eingesetzt werden; vielleicht zusammen mit einem nachhaltig entwickelten Josefstädter Klebeband, das den Kartons wieder Form gibt und bei der Josefstädter Schachtel und bei interessierten Unternehmen in der Josefstadt erhältlich ist
- Menschen würden die Kartons zerlegen und deren Maße notieren, um sie bei der Josefstädter Schachtel vorbeibringen zu können >> vielleicht sogar im Austausch gegen einen symbolischen Betrag von 20 Cent >> oder einen Sammelpass, der gegen irgendwann gegen das Josefstädter Klebeband eingetauscht werden kann >> Kinder – und grundsätzlich alle Menschen - könnten sich ein Taschengeld dazuverdienen
- Menschen und Unternehmen könnten sich in der Josefstädter Schachtel Kartons und Schachteln – und erweitert auf Füll- und Polstermaterial - zu einem günstigen Preis besorgen
- Die Josefstadt ist von der Größe her ein übersichtlicher Bezirk, wo für alle, die gut zu Fuß sind, alles in ca. 20 Minuten zu Fuß erreichbar ist, also auch die Josefstädter Schachtel
- Und in Zeiten steigender Papier-, Rohstoff- und Energiepreise …
Offizielle Updates
Kommentare(1)
Teilen
Gepostet von
Aktueller Status
Themen
Ort
zentral an einem trockenen Ort; vielleicht auch als vorübergehende Nutzung leerstehender Geschäftslokale oder Unternehmen, die mitmachen wollen, weil sie vielleicht selbst Bedarf an Verpackungsmaterial haben und so direkt davon profitieren können
