LKW Verkehr in der Hartlgasse durch Verlegung der Ladezone
Von "Mitmach-Budget Brigittenau 2026"
Zum Projekt
Im Frühjahr wurde die Hartlgasse verkehrsberuhigt was sehr erfreulich ist. Im Rahmen der Neugestaltung wurde eine Ladezone auf Ansuchen des Billa Supermarktes (Billa Wallensteinstraße 45/47) verlegt und befindet sich jetzt vor dem Haus Nr 5 in der Hartlgasse. Zuvor befand sich die Ladezone (auch nicht unproblematisch) in der Hartlgasse direkt vor dem Billa.
Nach meiner Wahrnehmung kommt es durch die Ladetätigkeit zu folgenden Beeinträchtigungen:
- Die Ladetätigkeit überquert bzw. beeinträchtigt eine Garagenausfahrt.
- Die Ladetätigkeit ist für eine schmale und sonst ruhige Gasse sehr laut und findet häufig bei laufendem Motor statt.
- Teilweise erfolgt sie außerhalb der angegebenen Ladezeit (Mo-Fr 06:00 bis 20:00 Uhr, Samstag 6-9h), wiederholt bereits ab 05:30 Uhr, an Samstagen sogar ab 4:30h.
- Der öffentliche Gehsteig wird dadurch behindert. Der Hauseingang zur Hartlgasse 5 beeinträchtigt.
- Die Hartlgasse ist eine verkehrsberuhigte und abschnittsweise sehr enge Gasse; die Durchfahrt mit großen LKWs ist dort technisch anspruchsvoll und aus meiner Sicht nicht ungefährlich. Es gab in der Hartlgasse heuer bereits einen tödlichen Verkehrsunfall.
- In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich eine Volksschule, eine Mittelschule und ein Kindergarten. Durch die LKW-Durchfahrten wird der Schulweg zusätzlich belastet.
- Die Ladezone wird zusätzlich auch von sämtlichen Transport- und Zustelldiensten mitbenützt, was unnötigerweise den Verkehr erhöht. Ist die Ladezone nicht frei, wird so lange gehupt bis das entsprechende Fahrzeug verstellt wird.
Eine Verlegung der Ladezone aus der Hartlgasse in die Wallensteinstraße würde den LKW Verkehr komplett aus der Hartlgasse nehmen. In der Taborstraße (wesenlich enger und mehr Verkehr) befinden sich beispielsweise Ladezonen, hier wird der Verkehr nicht durch die Gassen geleitet.
