Mehr Grün und Sicherheit in der Schelleingasse (Abschnitt Argentinier / Favoritenstrasse)
Von "Mitmach-Budget Wieden 2025"
Zum Projekt

Projektbeschreibung:
Ich schlage vor, den Abschnitt der Schelleingasse zwischen Favoritenstraße und Argentinierstraße umfassend zu begrünen und gleichzeitig verkehrsberuhigende Maßnahmen umzusetzen. Aktuell wird dieser Straßenabschnitt in der Gestaltung stark vernachlässigt, obwohl er ein zentraler Schulweg für viele Kinder ist und sich zudem ein Kindergarten direkt in der Straße befindet.
Problembeschreibung:
Trotz der sensiblen Nutzung des Straßenraums (Kindergarten, Schulweg) ist die Schelleingasse derzeit keine sichere oder einladende Umgebung für Kinder und Fußgänger*innen:
- Autos brausen morgens oft mit überhöhter Geschwindigkeit durch.
- Die Straße ist asphaltiert, grau und fast durchgehend von parkenden Autos gesäumt.
- Begrünung fehlt fast völlig – besonders zwischen den Parkplätzen.
Ziele des Projekts:
- Begrünung: Anlegen von Baumscheiben, Pflanzeninseln oder sogenannten „Grünoasen“ zwischen den Parkplätzen – auch mit hitzeverträglichen Flachwurzlern (z. B. Amberbaum, Felsenbirne, o. Ä.).
- Verkehrsberuhigung: Einführung eines Tempolimits (z. B. 20 km/h) oder Ausweisung als temporäre oder dauerhafte Spielstraße, zumindest zu den Stoßzeiten in der Früh.
- Aufwertung des öffentlichen Raums für Kinder, Anwohnerinnen und Passantinnen.
- Klimaschutz und Hitzeminderung durch mehr Grün und Schatten.
Machbarkeit:
Das Argument, dass unterirdische Leitungen eine Begrünung verhindern würden, wurde bereits mehrfach widerlegt – es gibt zahlreiche geeignete Baumarten, deren Wurzeln nicht tief reichen.
Zudem zeigen Beispiele aus anderen Straßenabschnitten Wiens (z. B. in Neubau oder Margareten), dass die Kombination von Begrünung und Verkehrsberuhigung erfolgreich umsetzbar ist.
Gewünschte Maßnahmen im Detail:
- Begrünung der Zwischenräume zwischen den Parkplätzen mit hitzeresistenten, niedrig wurzelnden Pflanzen oder Bäumen.
- Prüfung und Umsetzung eines Tempolimits / Spielstraße.
- Beteiligung von Anrainer*innen und ggf. Schulen/Kindergärten an Planung und Pflege.
Nutzen für den Bezirk / die Stadt:
- Erhöhung der Sicherheit auf einem Schulweg.
- Beitrag zur Klimawandelanpassung und Luftqualität.
- Förderung der Aufenthaltsqualität und Nachbarschaft.
- Positive Wirkung auf das Mikroklima im Grätzel.
