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„Mortarapark 2.0 – Überdachte Mädchen-Arena & Sanierung Baumhaus

Von "Mitmach-Budget Brigittenau 2026"

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Liebe Nachbar*innen, sehr geehrtes Team der Stadt Wien,

​im Jahr 2006 wurde im Mortarapark ein visionärer Mädchenspielplatz eröffnet. Dessen Herzstück, das „Girl-Power-Baumhaus“ und die damalige Sitzarena, sind leider stark in die Jahre gekommen. Verschärft wird die Situation dadurch, dass direkt daneben eine Workout-Anlage (Calisthenics) errichtet wurde. Diese wird im Alltag intensiv von jungen Männern genutzt. Das ist sportlich erfreulich, führt aber durch die unmittelbare Nähe dazu, dass Mädchen – vom Kleinkind bis zum Teenager – aus ihrem angestammten Bereich verdrängt werden.

​Um diesen wichtigen Rückzugsraum für Mädchen zurückzugewinnen und ein friedliches, entspanntes Miteinander aller Generationen im Grätzl zu sichern, reiche ich folgendes umweltfreundliches Revitalisierungs-Konzept ein:

1. Ökologische „Mädchen-Arena“ (Tanzboden & Sichtpuffer)

Der bestehende, abgesenkte Bereich der alten Arena soll mit einem leicht erhöhten, multifunktionalen Holzpodest ausgestattet werden, das ideal als Tanzboden genutzt werden kann. Wichtig: Der Boden bleibt unversiegelt, Rindenmulch und Sanduntergrund bleiben als Versickerungsfläche erhalten. Ergänzt wird die Arena durch eine begrünbare Pergola. Diese Konstruktion bietet nicht nur Witterungsschutz, sondern wirkt als dringend benötigter physischer und optischer Sichtpuffer zur direkt angrenzenden Workout-Anlage.

2. Sanierung des Baumhauses & psychologisches "Color-Coding"

Das bestehende Baumhaus soll baulich saniert werden. Um den Raum unmissverständlich, aber ohne Klischees zurückzuerobern, schlage ich für das Baumhaus und die Ränder des neuen Tanzbodens ein stadtpsychologisch durchdachtes Farbkonzept vor (z. B. sanfte, erdige Kontraste wie Salbeigrün und Terrakotta oder kühle Töne wie Flieder und Mint). Diese Farben strahlen Ruhe und Kommunikation aus. Sie markieren den Raum klar als Wohlfühlort für Mädchen und wirken gleichzeitig dem kompetitiven Posen entgegen, was eine natürliche, friedliche Entflechtung der Nutzergruppen bewirkt.

3. Generationen-verbindende Randbereiche

Um das Klima im Park insgesamt zu entspannen und die soziale Durchmischung zu fördern, schlage ich ergänzend das Aufstellen von fest installierten Outdoor-Schachtischen am Rand dieses Bereichs vor. Dies zieht gezielt ruhigere Parknutzer (Familien, Senior*innen) an und fördert ein entspanntes, multikulturelles Miteinander abseits wilder Ballspiele.

Fazit:

Mit diesem gezielten, ressourcenschonenden Update wird bestehende Infrastruktur clever genutzt. Mit dem Budget von 50.000 Euro kann so eine maximale soziale und ökologische Wirkung erzielt werden – für mehr Sicherheit, mehr Bewegung und ein starkes Miteinander in der Brigittenau.

​Ich freue mich über Ihre Unterstützung für dieses Projekt!

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