Rahlgasse NEU: Grüne Lebensoase für Jung und Alt – „Mach‘ mal Pause!“
Von "6er Klimateam"
Zum Projekt
Die Rahlgasse ist als Wohnstraße noch stark verkehrsbelastet. Auf der Suche nach einem Parkplatz wird schnell eingefahren. Gleichzeitig befindet sich hier eine Schule (Bundegymnasium und Bundesrealgymnasium Rahlgasse) mit 750 Schüler*innen und traditionsreichem Umweltschwerpunkt, die keinen Hof hat. Für sie ist diese Sackgasse die einzige Möglichkeit, eine Pause im Freien zu verbringen. Außerdem ist in der Umgebung der Mariahilferstraße immer viel los. Die Nachbarschaft braucht eine grüne Lebensoase zum Entspannen und für gelegentliche Begegnungen. Die Rahlgasse soll zu einer grünen Lebensoase umgestaltet werden. Eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs ist dabei als erste Maßnahme wesentlich. Da es in der Rahlgasse nur wenige Wohnungen gibt, kann dies durch eine Reduzierung der Parkplätze im Straßenraum erreicht werden. Anlieferung und Zufahrt zu den privaten Garagen sollen weiterhin möglich sein. Die weitere Umgestaltung der Rahlgasse kann sich je nach verfügbarem Budget aus unterschiedlichen Maßnahmen zusammensetzen bzw. einen unterschiedlichen Umfang haben:
Minimalvariante (oder erste Phase):
- Flächen, die derzeit von parkenden Autos eingenommen werden, in Parklets und entsiegelte und begrünte Flächen umwandeln. Dadurch werden das Mikroklima, die Sicherheit und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessert.
- Die Parklets können von der Schulgemeinschaft, gemeinsam mit anderen engagierten Nachbar*innen konzipiert und realisiert werden (siehe Beispiele von Grätzloasen) -eine Gelegenheit für das Miteinander und voneinander Lernen.
- Modulare und faltbare Elemente die zur Entspannung oder Bewegung einladen, Sitzgelegenheiten mit Tisch, WLAN, Schachbrett, Hochbeete, Begrünung und Beschattung können zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedlichen Nutzer*innen für aktive oder ruhige Aktivitäten dienen (z.B. gemeinschaftlicher Treffpunkt, Co-Working im Freien, Pausen/Spielen sowie Lernen im Freien etc.)
- Fassadenbegrünung zumindest auf Erdgeschossebene als weiteres kühlendes Element in der überhitzten Rahlgasse bzw. im speziellen in den überhitzten Klassenräumen des Gymnasiums.
Maximalvariante (oder zweite Phase):
- Zusätzlich zu den Maßnahmen der Minimalvariante – insb. Auflösung aller Auto-Parkplätze – sieht die Maximalvariante die Gestaltung der Rahlgasse als Begegnungszone vor, wobei Gehsteig und Fahrbahn niveaugleich umgestaltet werden. Diese Variante ist wesentlich teurer, hat aber den Vorteil, dass die Gasse einschließlich des Johanna-Dohnal-Platzes (als Eingang zur Oase und als erster Platz an der Lebensader Gumpendorfer Straße) großzügig gestaltet werden kann.
- Nicht zuletzt stellt die Rahlgasse mit der ikonischen Rahlstiege auch eine Verbindung zwischen Museumsquartier und TU – also Kunst und Wissenschaft – dar, die durch gestalterische Elemente stärker hervorgehoben werden könnte.
- Hier können auch Wasserspiele (ev. unter Nutzung der durch den 6. Bezirk verlaufenden unterirdischen Flüsse?), weitere Begrünung der Fassaden sowie z.B. Fitnessgeräte (evtl. auch als Energieversorger bzw. bewusstseinsbildende Auflademöglichkeit für Handys) umgesetzt werden. Eine Realisierung der Klimateam-Einreichung “Energiepark” wäre in diesem Sinne vielleicht in der Rahlgasse möglich.
- Die in der ersten Phase entwickelten/gebauten Parklets und Elemente werden in das Konzept der zweiten Phase integriert und auch nach der Umsetzung weiter genutzt.
Die grüne Lebensoase in der Rahlgasse nimmt ein räumliches Potenzial wahr und erfüllt dringende Bedürfnisse für die Nachbarschaft und für die Schüler*innen. Hinter diesem Projekt steht eine sehr engagierte Schulgemeinschaft, die sich bereit erklärt hat, das Projekt weiterhin zu unterstützen, sei es in der Planung oder in der Umsetzung. Das urbane Mobiliar kann in diesem Sinn von Kindern, Eltern, Pädagog*innen und engagierten Nachbar*innen konzipiert und gebaut werden. Als Ort der Begegnung zwischen Schule und Stadt ermöglicht die Lebensoase Rahlgasse den Dialog und damit die Sensibilisierung der Nachbarschaft (Bewusstseinsbildung) für klimarelevante Themen und stärkt die Gemeinschaft.
Bedeutung für den Klimaschutz im Bezirk
- Verbesserung des Mikroklimas
- Entsiegelung
- Bewusstseinsbildung
- Stärkung der Klimakompetenz der Schüler*innen
Wem kommt das Projekt zugute?
- Allen Bürger*innen die eine entspannte, grüne Oase in einem verkehrsreichen Stadtzentrum brauchen
- Den Nachbar*innen, besonders vulnerablen Gruppen, die sonst schwierig andere Orte für Entspannung erreichen können
- Der Schulgemeinschaft, besonders den 750 Schüler*innen die keinen Pausenhof haben (und keine Möglichkeit den Unterricht nach draußen zu verlegen).
Ursprüngliche Idee(n):
Offizielle Updates
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Rahlgasse
