Sehr geehrter Herr Schober,
Eine Befahrung der Schaurhofergasse und der Paniglgasse für Räder gegen die Einbahn würde jedenfalls eine Verbesserung für Radfahrende darstellen. Von Seiten des Bezirks wurden in den letzten zehn Jahren bereits zwei Prüfungen in diese Richtung in Auftrag gegeben und von Seiten der zuständigen Verkehrsbehörde mit der Einschätzung beantwortet, dass ein solches Vorhaben nur im Rahmen von baulichen Maßnahmen und einer Änderung des Straßenquerschnitts möglich wäre. Ein solches Unterfangen ist mit sehr hohen Kosten im höheren sechsstelligen Bereich verbunden, die jenseits der finanziellen Möglichkeiten des Bezirks liegen. Aus diesem Grund werden Umgestaltungen in der Regel dann vorgenommen, wenn es Synergieeffekte gibt, etwa wenn eine Straße für die Modernisierung von Einbauten (Kanal, Gas, Wasser, Strom, Fernwärme usw.) aufgegraben werden muss. Dies ist zuletzt in der Phorusgasse, der Weyringergasse, der Schelleingasse sowie am Mittersteig und der Kleinen Neugasse passiert.
Hinsichtlich der Modernisierung der Radverkehrsanlageninfrastruktur setzt der Bezirk derzeit Maßnahmen, um den Radweg in der Argentinierstraße zu verbessern und eine neue Anlage in der Wiedner Hauptstraße zu errichten. Diese Projekte betragen finanziell jeweils ein Vielfaches des gesamten Bezirksbudgets und werden nur durch Förderungen der Stadt Wien ermöglicht, die wir für Radverkehrsanlagen nun in Anspruch nehmen dürfen. Projekte, die ohne bauliche Maßnahmen auskommen, sind bereits ausgeschöpft. So wurden von Seiten des Bezirks Projekte in all jenen Straßen, die ohne bauliche Maßnahmen für den Radverkehr gegen die Einbahn geöffnet werden können, bereits in der Periode 2010-2015 realisiert.
Für die Paniglgasse und die Schaurhofergasse sind derzeit keine Planung vorgesehen. Dies liegt auch daran, dass in der Bezirkspolitik andere Lückenschlüsse vorgereiht werden müssen, die mit größerem Umwegeverkehr verbunden sind. Ich bin aber zuversichtlich, dass uns eine Umgestaltung mittelfristig gelingen wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Bezirksvorstehung Wieden
Schaurhofergasse - Paniglgasse: Radfahren gegen die Einbahn
Von "Mitmach-Budget Wieden 2023"
Zum Projekt

Zur Entlastung des vielfrequentierten Karlsplatzes und zur besseren Erschließung mit dem Fahrrad zur TU Wien würde die Einbahnöffnung für den Radverkehr in der Schaurhofergasse und der Paniglgasse beitragen.

Ein enormer Komfortgewinn durch kurze Wege für viele Studierende und Bezirksbewohner:innen. Außerdem würde die Anbindung vom zukünftigen Radweg Wiedner Hauptstraße und der Fahrradstraße Argentinierstraße erheblich verbessert werden.
Offizielle Updates
Letztes Update: 9. Februar 2024
Veröffentlicht am 9. Februar 2024
Kommentare(1)
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Profil von Benjamin S
Gepostet von:Benjamin S
vor 3 Jahren
Und am besten noch weiterführend den bestehenden Radfahrstreifen auf der Matielligasse verbessern, die Kreuzung mit der Technikerstraße überdenken (Verkehrssicherheit, Versiegelung, Einsehbarkeit, ...) und dann bei Maderstraße sicher in den Radweg an der Lothringerstraße einmünden. Dann würden auch nicht so viele Radfahrer:innen über den neu gestalteten Karlsplatz fahren, der jetzt mit den neu geschaffenen 'Grünflächen' wegen der Renovierung des Wien Museums eh sehr unattraktiv für's Radfahren wurde.
