Guten Tag,
zunächst herzlichen Dank für Ihre Anregung im Rahmen des Wiedner Mitmach-Budgets. Wir haben in den letzten Wochen alle Ideen einer ersten Vorprüfung unterzogen.
Hinsichtlich des Vorschlags einer Begrünung und Verbesserung der Radverkehrsanlageninfrastruktur in der Schelleingasse im Abschnitt zwischen Argentinierstraße und Favoritenstraße kann ich mitteilen, dass der Bezirk solchen Anliegen gegenüber sehr offen ist. Derzeit sind solche Maßnahmen nicht projektiert, da momentan keine Modernisierungsarbeiten von Leitungen im Untergrund für Umbauten vorgesehen sind. Die Vorgangsweise der Zusammenlegung von Straßenprojekten im öffentlichen Raum mit Modernisierungsarbeiten erlaubt angesichts der geringen finanziellen Ressourcen für Baumaßnahmen im öffentlichen Raum einen nachhaltigen Mitteleinsatz, mit dem der öffentliche Raum insgesamt rascher an neue Erfordernisse angepasst werden kann. Es ist derzeit nicht absehbar, wann Modernisierungsmaßnahmen erforderlich sein werden. Im Zuge eines solches Projekts würden unter Einbeziehung von Anwohnenden in Form von Bürger:innenbeteiligung Begrünungsmaßnahmen, Gehsteige, Schutzwege und Radwege geprüft werden, analog zum Prozess in der Schelleingasse zwischen Favoritenstraße und Blechturmgasse.
Mit freundlichen Grüßen,
Bezirksvorstehung Wieden
Schelleingasse 1-20 BEGRÜNUNG/Sicherheit für Radfahrer
Von "Mitmach-Budget Wieden 2023"
Zum Projekt

Unsere Straße ist nicht nur ein Verkehrskorridor, sondern auch ein wichtiger Ort für Fußgänger und Radfahrer. Wir möchten daher vorschlagen, unsere Straße zu begrünen und gleichzeitig Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu ergreifen.
Problembeschreibung:
- Sicherheit für Radfahrer: Aufgrund der derzeitigen Straßenbedingungen ist das Radfahren auf unserer Straße äußerst gefährlich, vor allem, wenn man, wie erlaubt gegen die Einbahnrichtung fährt. Viele Autofahrer sehen dies beim einbiegen in unsere Strasse von der Favoritenstrasse aus beispielsweise oft zu spät. .
- Eingeschränkte Sicht für Fußgänger: Häufig parken Lieferwagen, die eigentlich zu lang sind, entlang unserer Straße, was einerseits die Sicht der Fußgänger beim Überqueren der Straße (beim Zebrastreifen beispielsweise) erheblich einschränkt und auch wiederum die Radfahrenden einschränkt.
- Projektvorschlag:
- Begrünung der Straße: Wir schlagen vor, unsere Straße mit Grünanlagen zu verschönern wie es auch im weiterführenden Teil der Schelleingasse geschehen ist. Dies hat nicht nur ästhetische Vorteile, sondern fördert auch die Verkehrsberuhigung, da es die Geschwindigkeit der Autofahrer drosseln kann. Eventuell könnte erwogen werden, einen der beiden Parkstreifen durch grüne Inseln zu unterbrechen oder sogar ganz zu entfernen, um Platz für die Begrünung zu schaffen.
- Umwandlung in eine Fahrradstraße: Zusätzlich zur Begrünung der Straße schlagen wir vor, die Straße generell in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Dies würde den Schwerpunkt auf die Sicherheit und Bequemlichkeit der Radfahrer legen und dazu beitragen, den Radverkehr zu fördern.
- Verkehrsberuhigende Maßnahmen: Die Installation von Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsinseln oder weiteren Fahrradinfrastrukturmaßnahmen kann dazu beitragen, die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf unserer Straße zu reduzieren und die Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger zu gewährleisten.

Offizielle Updates
Letztes Update: 9. Februar 2024
Veröffentlicht am 9. Februar 2024
Kommentare(1)
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Profil von Marie R
Gepostet von:Marie R
vor 3 Jahren
Eine kleine Anmerkung weil oft gesagt wird, dass es in der Schelleingasse zu wenig Licht für Bäume gibt. Dies trifft aber nur auf eine Strassenseite zu, die andere liegt tagsüber direkt im Licht. Es gibt ausserdem auch Baumarten, die mit wenig Licht auskommen. Beispielsweise diese Bäume in der Gassergasse 41 (Verlängerung der Schelleingasse), wo es sogar durch die Verengung der noch weniger Lichteinfall gibt (siehe googlemaps). Man könnte auf der einen Seite der Straße, wo Leitungen das Bäumepflanzen im Boden verhindern, Bäume in Trögen pflanzen (wie in der schmalen, schattigen Wehrgasse 11, kann man sich ebenfalls auf Google Maps gut ansehen) und auf der gegenüberliegenden Seite die Bäume „richtig“ in den Boden pflanzen.
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