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Seeböckgasse: Kühle Oase für Jung und Alt!

Von "16er Klimateam"

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Kinder und alte Menschen leiden besonders unter der Hitze. Für sie kann es an Hitzetagen gesundheitsgefährdend sein, nach draußen zu gehen. Durch den Klimawandel nehmen die Hitzetage in Wien jedoch dramatisch zu. In der Seeböckgasse finden sich besonders viele Einrichtungen für Jung und Alt: Zahlreiche Kindergärten, Schulen und auch Einrichtungen für alte und pflegebedürftige Menschen haben hier ihren Standort. Damit ist es für die besonders verletzlichen Gruppen unumgänglich, die Seeböckgasse zu nutzen - wie man auch am Straßenbild sieht.

Wir können die Seeböckgasse zu einer kühlen Oase für Jung und Alt machen! Noch ist sie im Sommer ein glühend heißer Asphaltstreifen, auf dem sich viele Autos von der Sandleitengasse Richtung Wattgasse bzw. weiter Richtung Gürtel schieben. Neben der Hitze stellen besonders die Luftschadstoffe, die durch den Verkehr hervorgerufen werden (Feinstaub, NOx), eine Gefahr für Menschen mit Atemwegserkrankungen sowie für Kinder und ältere Menschen dar.

Durch eine Umgestaltung könnte die Seeböckgasse ein Wien-weites Vorbild für eine menschenfreundliche, für alle Generationen gut nutzbare öffentliche Fläche sein - auch in Hitzesommern, die wir künftig immer häufiger haben werden. Kinder und Jugendliche brauchen genauso wie ältere Menschen Aufenthaltsräume zum Verweilen und Bewegen im Freien, die natürlichen Schatten und kühlende Bäume bieten. Dazu müsste(n):

  • die Straße beidseitig begrünt werden (mit hitzeresistenten Bäumen mit ausladender Krone sowie mit Grüninseln entlang der Straße)
  • der Autoverkehr drastisch eingeschränkt werden (Begegnungszone/Spielstraße bzw. Einbahn/Durchbrechen des Durchzugsverkehrs = Entfall des Schleichwegs Richtung Gürtel; Reduktion der Parkplätze und der Fahrbahnbreite, geschwindigkeitshemmende Maßnahmen)
  • die Vorplätze und Gehsteige vor den Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen (Haus der Barmherzigkeit!) verbreitert und so gestaltet werden, dass ein gefahrloser, beschatteter und entspannter Aufenthalt im Freien möglich ist (derzeit: enge Gehsteige, Gedränge von "Elterntaxis", riskantes Queren der Straße durch parkende Autos auf beiden Seiten, keine Möglichkeit stehen zu bleiben und zu tratschen)
  • Sanfte und sichere Mobilität gefördert werden (Spielstraße, Ermöglichung des sicheren Schulwegs per Rad oder Roller, Roller-/Radabstellplätze, Barrierefreiheit für Rollstühle und Rollatoren)
  • Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen auf der ganzen Länge der Straße geschaffen werden
  • Sichere und grüne Verbindungswege zu anderen Naherholungszonen gezogen werden (Kongresspark, Wilhelminenberg/Liebhartstal, Heigerleinstraße
  • und vieles mehr überlegt und geprüft werden.

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Letztes Update: 9. August 2022

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