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Task Force Energy

Von "11er Klimateam"

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Der 11. ist ein sehr schöner Bezirk, in dem es noch viel Grün gibt, aber auch eine Nachbarschaft, die manch anderen Bezirken erspart bleibt: ein Gaskraftwerk, die Hauptkläranlage, eine Müll- und eine Klärschlammverbrennungsanlage,...währen wir Simmeringer so etwas wie den Kurpark Oberlaa oder die Therme Oberlaa oder die Favoritner Fußgängerzone noch lange nicht bekommen werden.

Vielleicht können wir dann wenigstens der Bezirk sein, wo die Stadt den Turbo für die Umweltrettung startet. Die Stadt Wien macht ihre Sache wirklich gut! Aber, ganz egal wieviel sie macht, es wird jedes Jahr ein bisserl heißer, im Schnitt trockener, immer noch ein bisserl mehr Unwetter. Offensichtlich ist genug nicht genug, es könnte immer mehr sein, als man gerade macht. Darum der Vorschlag, eine Task Force Energy hier im 11. zu starten. Vielleicht Leute aus den Unis und einige erfahrene umweltangagierte Experten: Leute aus der Technik, BWL, Informatik und Rechtswissenschaften, die zunächst von der Stadt bezahlt werden, um neue Möglichkeiten zu finden, die dann versuchen mit passenden Firmen zusammen neue Firmen zu gründen, an denen Wien mitbeteiligt ist. Rechtlich sollten dabei immer mehrere Eigentümer, vielleicht auch Bürger mitbeteiligt sein, die Stadt sollte immer Mitspracherecht haben, aber es sollten keine städtischen Betriebe sein.

Es könnte zunächst mal eine neue Website aufgebaut werden, wo man Links zu allen relevanten Themen findet: Wie komme ich schnell und unkompliziert zu einer Solaranlage: kaufen, mieten, Fläche verpachten, sich mitbeteiligen. Speichermöglichkeiten! Es gibt viel mehr Möglichkeiten als man glaubt. Es gibt Salzwasserakkus, die aus Materialien bestehen, die wir selber gewinnen können. Es könnte vielleicht elektrische Energie thermisch gespeichert werden und wieder zurück....Aber vielleicht wäre die erste Aufgabe dieser Truppe, mit Niederösterreich und Firmen zusammen im Marchfeld per Fracking die Gasgewinnung zu organisieren. Denn wie sinnvoll wird es sein, Gas per Schiffe zu ordern, um es dann per Pipline zu uns zu holen, da wäre eigenes Fracking noch das geringere Übel. Eine sehr traurige aber womöglich notwendige Sache.

Ein Beispiel, was so eine Task Force Engergy im rechtlichen/kaufmännsichen Bereich erarbeiten könnte: Jeder, der irgendwie kann, wäre froh, einen Notgroschen auf der Seite zu haben, falls es wirklich hart werden sollte. Aber wer weiß schon, was das Geld in ein paar Jahren noch wert sein wird. Wenn man die umweltfreundlichen neuen Solar-, Wind-, Wärmepumpenanlagen usw. sowie Energiespeicher als eine Wertanlage betrachtet, dann könnte man Anteilscheine ausgeben. Ich kaufe um 2000 Euro New Engergy Coins, mit 5 Jahren Laufzeit, Leitzins plus 2% Zinsen pro Jahr, wenn ich ihn früher zurück geben muss, bekomme ich nur den Leitzins. Am Ende der Laufzeit bekomme ich 2000 Euro plus Zinsen, wenn ich damit weniger Strom kaufen kann als beim Erwerb des Coins, bekomme ich die Differenz noch drauf. Das wäre eine grüne, werterhaltende Alternative zu einem Philharmoniker.

Eine Task Force Energy würde es ganz dringend brauchen, sie sollte neue Möglichkeiten erkunden, mit den passenden Firmen neue Firmen gründen, um zu forschen, entwickeln, zu produzieren und dann auch Produkte zu verkaufen, um damit weitere Projekte zu finanzieren... Die Stadt sollte Miteigentümer sein, um in den Schlüsseltechnologien mitbestimmen zu können und auch um zukünftig immer mehr Einkünfte zu haben und so von Steuereinnahmen unabhängiger zu werden.

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Letztes Update: 8. August 2022

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