Vielen Dank für Ihre Idee! Sie wurde in der Kulturkommission der Bezirksvertretung behandelt.
Die Umbenennung des Hamerlingparks war bereits in der letzten Legislaturperiode Thema in der Kulturkommission. Nach eingehender Diskussion wurde vorerst gegen eine Umbenennung und für eine Kontextualisierung mittels Tafel entschieden.
Letztes Jahr wurde ein Projekt von Julia Hovorka gefördert. Als Beitrag zur Aufklärung über den Antisemitismus und Sexismus des Dichters Robert Hamerling wurden Tafeln mit QR-Codes rund um den Hamerlingpark versehen, welche zu Interviews mit fünf jüdischen Personen und vier Anrainer*innen führen. Die Videos können Sie hier ansehen: https://www.youtube.com/@problematischestraennamenw1732
Die Kulturkommission ist sehr daran interessiert, hier weitere Projekte zu fördern, etwa Lesungen von jüdischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die an diesem Ort stattfinden. Die Mitglieder der Kulturkommission freuen sich auf entsprechende Förderanträge, die sie gerne unterstützen.
Um Kulturförderung angesucht werden kann hier:
https://www.wien.gv.at/bezirke/josefstadt/geschichte-kultur/kulturfoerderung.html
Nähere Infos zu Bezirkskulturförderung finden Sie hier: https://www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/projekte/subventionen/bezirk.html
Sollten Sie Fragen zu den Formularen, Fristen und Kriterien haben, unterstützt das Büro der Bezirksvorstehung gerne unter der Telefonnummer 01 4000-08110.
Umbenennung Hamerlingpark
Von "Mitmach-Budget Josefstadt"
Zum Projekt

Der Hamerling-Park sollte umbenannt werden. Er ist nach dem antisemitischen Schriftsteller Robert Hamerling benannt, der als Wegbereiter des Antisemitismus gesehen werden kann.
Offizielle Updates
Letztes Update: 16. Februar 2023
Veröffentlicht am 16. Februar 2023
Vielen Dank für die eingereichte Idee!
Sie wurde dem zuständigen Gremium in der Bezirksvorstehung, der Kulturkommission, zugewiesen, wo sie nun weiterberaten wird. Sobald es Neuigkeiten gibt, melden wir uns.
Veröffentlicht am 15. November 2022
Kommentare(3)
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Profil von Heidemarie Penz
Gepostet von:Heidemarie Penz
vor 4 Jahren
Meine erste Reaktion wäre auch eine Umbenennung. Nach kurzer Internet-Recherche ist für mich aber doch eine präzise Kontextualisierung wertvoller, wie vom Historiker Rathkolb in diesem PROFIL-Interview vom Sommer 2020 vorgeschlagen:
https://www.profil.at/gesellschaft/rassistische-wiener-strassennamen-entsorgen-waere-das-gefaehrlichere/400964306
Profil von Alexander Grünwald
Gepostet von:Alexander Grünwald
vor 4 Jahren
@Heidemarie Penz Eine Kontextualisierung kann bei Gebäuden oder Denkmälern durchaus sinnvoll sein. Bei Straßen oder Plätzen verfehlt sie das angestrebte Ziel, da der Name weiterhin auf Stadtplänen und Adressen erscheint, ohne den Namensgeber ins richtige Licht zu rücken.
Profil von Heidemarie Penz
Gepostet von:Heidemarie Penz
vor 4 Jahren
@Alexander Grünwald
Danke, Ihr Argument hat viel für sich. Ich nehme es zum Anlass, das Thema mit Agenda-Verantwortlichen, von denen die Idee eingereicht wurde, und Bewohner:innen zu diskutieren. Am besten gleich bei einem Spaziergang vor Ort . . .
