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wiener.rad.haus - die nachhaltige Lösung für private Fahrradabstellplätze

Von "18er Klimateam"

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Hintergrund

In Wien werden 5-6 % der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt - Tendenz steigend. In den Haushalten sind ca. 1.140.000 Fahrräder vorhanden (Wien: 620 Fahrräder pro 1.000 Ew.). Nicht für alle diese Fahrräder existieren akkurate Abstellplätze. In Neubauten wird auf die Bedürfnisse der FahrradfahrerInnen mit speziellen Abstellplätzen Rücksicht genommen. Ein differenziertes Bild zeigt sich jedoch in den dicht bebauten Gründerzeitviertel mit Blockrandverbauung. Hier wird ein hohes Potenzial für alternative und nachhaltige Fahrradaufbewahrungssysteme verortet. Dieser Befund ist beinahe für jede Großstadt (> 250.000 Ew.) in Österreich (Wien und Graz) und Europa (z.B. München, Berlin, Zürich, Bratislava, Budapest, etc.) anwendbar.

Problemstellung

Die Wiener Stadtregierung strebt mittelfristig eine Erhöhung des Fahrradanteils auf 10 % der täglich zurück gelegten Wege an. Um dieses Ziel zu erreichen wird in der Stadt viel in die Wegeinfrastruktur investiert. Neben der öffentlichen Infrastruktur ist jedoch die Verfügbarkeit von Abstellplätzen ein limitierender Faktor für die Nutzung von Fahrrädern im urbanen Kontext. In diesem Bereich gab und gibt es Förderungen Abstellplätze im öffentlichen Bereich zu etablieren (z.B. Förderung in Wiener Gemeindebauten für die Errichtung von Radabstellplätzen). Im Bereich des privaten Wohnungsmarktes zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Vor allem in dichtverbauten Bereich der Bezirke 2-19, mit der vorherrschenden Blockrandverbauung, existieren in der Regel wenige Radabstellplätze. Die am Markt befindlichen Fahrradaufbewahrungssysteme haben folgende identifizierte Nachteile:

·      Geringer ästhetischen Anspruch

·      i.d.R. außerhalb von Wien gefertigt (die Wertschöpfung verbleibt demnach nicht in Wien/Österreich)

·      Nachhaltigkeitsziele nicht berücksichtigt (z.B. Verwendung nicht nachwachsender Rohstoffe)

·      Fehlender Beitrag zur Begrünung von öffentlichen Flächen und Innenhöfen

Verfügbare Module

•      Basismodul „wiener.rad.haus“

•      Fahrradbox für private Kunden (für 1-2 Fahrräder)

•      Lösungen für gewerbliche und öffentliche Kunden (großflächige Radabstellsysteme für > 10 Fahrräder)

•      Zusatzmodule

•      wiener.rad.tankstelle – implementierte Ladestelle für e-Bikes oder e-Scooter mit PV-Elementen

•      wiener.rad.garten – Begründungsmodul kann als Hochbeet für Nahrungsmittelproduktion verwendet werden

Positive Wirkung auf Klima, Gesellschaft und Wirtschaft

  • Klimawirkung - die Begrünung des wiener.rad.haus hilft das Grätzl aktiv zu kühlen, vor allem in dichtverbauten Gründerzeitarealen in denen eine Fassadenbegrünung oft schwierig ist. Mehr Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt sind eingesparte Treibhausgase. Mehr und bessere Infrastruktur für Fahrradfahrer spart weitere CO2-Emissionen.
  • Soziales/Gesellschaft - das wiener.rad.haus unterstützt Haushalte, die sich moderne Wohnungen mit Radkeller nicht leisten können. Das Fahrradfahren wird für alle interessanter und einfacher.
  • Wirtschaft - Darüber hinaus soll das wiener.rad.haus in Kooperation mit Wiener sozial-ökonomischen Betrieben gebaut werden. Die Wertschöpfung bleibt in der Stadt.

Offizielle Updates

Letztes Update: 22. August 2023

Kommentare(1)

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Zuletzt Kommentare wurden geladen.
Profil von Manuela Mayr
Gepostet von:Manuela Mayr
vor 3 Jahren
Geniale Idee! In meinem Wohnhaus existiert zwar ein Fahrradraum, der ist aber extrem überfüllt. Weil es immer ewig dauert, bis ich mein E-Bike herausbekomme, darum nutze ich es kaum für kurze Wege, was eigentlich mein Ziel war. Meine Fahrradnutzung würde sich mit einem Radhaus in der Nähe deutlich erhöhen.

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    Gepostet von

    Profil von H BH B am 27. April 2023

    Aktueller Status

    Abgelehnt

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