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Helga Bock

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Rauchfrei Öffi-Fahren

Helga Bock•vor 4 Jahren Der Prozentsatz der Raucher liegt in Österreich über dem europäischen Durchschnitt, hat der Gesundheitsminister kürzlich kundgetan und ein Maßnahmenpaket angekündigt. Gefühlt liegt er in Wien-Ottakring nochmal ein Stück höher. Das Rauchverbot in der Gastronomie - korrekter Weise das Rauchverbot in den Innenräumen der Gastronomie - hat zu verstärktem Rauchen im öffentlichen Raum geführt. Besonders gerne auch an Öffi-Haltestellen. Dort sind bequeme Bänke, ein Dach schützt die Zigarette bei Regen, die Fahrplananzeige verrät, ob es sich auszahlt, sich eine anzurauchen. Und wer dann noch immer nicht zu einem Glimmstengel greift, wird vom Mistkübel mit Zigarettenrohr freundlich gefragt: "Host an Tschick?". Aber sicher! Und: Wenn das so ist, kann sich doch niemand gestört fühlen, nicht wahr? Selten nehme ich Tram oder Bus vor dem Haus und es wird nicht an der Haltestelle geraucht. Selten steige ich aus der U-Bahn und kein Fahrgast zündet sich beim Ausgang Rankgasse der U3-Station Ottakring keine Zigarette an. Selten steht dort kein Raucher oder kein Rauchgestank zieht durch die Unterführung. "Um die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Fahrgäste zu gewährleisten, ist es in unseren Fahrzeugen und Stationen verboten ... zu rauchen" (und diverses Weiteres). So die Hausordnung der Wr. Linien. Leider meint "Station" nur die Stopps von U-Bahnen. Es wäre ein Leichtes, Haltestellen in diese Richtlinie einzubeziehen und die Fahrgäste vor Passivrauch zu schützen. So man denn will!
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