Zum Hauptinhalt wechseln

Ihre Cookie-Einstellungen - Stadt Wien

Durch das Akzeptieren von Cookies können wir diese Plattform verbessern. Unsere Cookie-Richtlinie lesen.

Stadt Wien Startseite
  • Willkommen
  • Mitmachen
  • Netiquette

Michael Karg

Mitglied seit 25. Februar 2023

Alle von diesem Teilnehmenden eingereichten Beiträge

Es sind 24 Projekte verfügbar.
Beliebt Ideen haben geladen.

Klimagerechter Rückbau B222

Michael Karg•vor 3 Jahren Die Gersthofer Straße im Bereich zwischen Gersthofer Platz und Türkenschanzplatz ist Teil der ehemaligen B222 "Wiener Vororte Straße". In diesem in den 1960er und 70er Jahren geplanten Projekt sollte in etwa parallel zur Vorortelinie (heutige S45) eine hochrangige, autobahnähnliche, Straßenverbindung durch die bereits damals teils dicht verbauten ehemaligen Vororte Wiens führen.Einige Teile davon wurden auch umgesetzt, später die Pläne aufgegeben bzw. adaptiert.Ab ca. 2015 wurde im Rahmen des Stadtentwicklungsplans STEP2025 begonnen jene Teile der B222, die bereits autobahnähnlich gestaltet waren, rückzubauen.Der Abschnitt zwischen Gersthofer Platz und Türkenschanzplatz ist bisher nicht rückgebaut worden. Er ist nach wie vor 4-spurig, fast durchgehend für den fließenden Verkehr. Zusätzlich gibt es auf einer Seite noch teils Schrägparker in einem wertvollen Grünstreifen. Auf gesamter Länge dieses Abschnittes ist die Gersthofer Straße eine dicht verbaute Wohn- und Geschäftsstraße.Es ist daher nur logisch, dass auch dieser Abschnitt der B222 rückgebaut wird. Mit dem freiwerdenden Platz könnten neue, zusätzliche, abkühlende Grün- und Erholungsräume geschaffen werden. Ebenso ist die Gersthofer Straße in diesem Bereich Teil des Hauptradverkehrsnetzes -ohne jede Infrastruktur. Der freiwerdende Platz könnte also auch für einen baulich getrennten Radweg genutzt werden.Die Reduktion der Fahrspuren für den fließenden Verkehr kommt den Zielen des Klimafahrplans der Stadt Wien entgegen, da darin von einer beträchtlichen Reduktion des motorisierten Individualverkehrs ausgegangen wird.Eine derart umgestaltete Gersthofer Straße in diesem Bereich könnte dem ehemaligen Vorort Gersthof ein lebenswertes Zentrum zurück geben, dass er so viele Jahre vermisst hat.

Neue Buslinie 18A

Michael Karg•vor 3 Jahren Die Martinstraße und die Gymnasiumstraße werden von PKW stark frequentiert und führen in weiterer Folge durch das Zentrum Währings und Döblings. Entlang dieser Strecke fehlt eine alternative mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das verstärkte Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und damit ein weniger Nutzen des PKW ist besonders klimawirksam.Daher sollte geprüft werden, ob eine neue Linie 18A, am besten mit batterieelektrisch betriebenen Bussen, sinnvoll umsetzbar ist. Diese könnte von der U6 Station Alser Straße über die Martinstraße, Gymnasiumstraße, und Billrothstraße bis zur S45 Station Oberdöbling führen. Auch eine Streckenänderung bzw. Ergänzung bestehender Buslinien könnte sinnvoll sein.

Radhighway light Sternwartestraße

Michael Karg•vor 3 Jahren Die Verschiebung des Modal Split zugunsten aktiver Mobilität ist ein wesentliches Ziel des Wiener Klimafahrplans & Klimaschutzes. Zur Attraktivierung des Radverkehrs schlage ich einen Radhighway light in der Sternwartestraße vor. Die Sternwartestraße ist Teil des Hauptradverkehrsnetzes und führt in gerader Linie mit für die dortige Topologie idealer Steigung mitten in das "Cottage" Währings. Sie hat zudem Anschluss an den Gürtelradweg und erlaubt das sichere Queren des Gürtels in Richtung 9. Bezirk (Pulverturmgasse). Der Abschnitt zwischen Gymnasiumstraße und Gürtel wird von 2 Buslinen (37A, 40A) befahren und auch vom MIV relativ stark genutzt. Ein Gefühl des sicheren Radfahrens dort besteht nicht. Das Cottage Währings ist ein Wohnbezirk in dem die MIV Nutzung relativ stark ist (radialer Verkehr von/in Richtung Zentrum). Daher ist es erstrebenswert und besonders klimaschützend, wenn gerade jene Personen, die dort Wohnen, stärker auf andere Mobilitätsformen wechseln und ein entsprechendes Angebot erhalten. Die Sternwartestraße hat in diesem Abschnitt 4 Spuren (davon 2 für den ruhenden Verkehr). Ich schlage vor eine Spur als Zweirichtungsradweg "light" umzuwidmen, mit sehr geringen baulichen Änderungen nur bei den Kreuzungsvorziehungen und einer Abtrennung zu den anderen Spuren ("light").

Lebenswerter Währinger Gürtel

Michael Karg•vor 3 Jahren Der Wiener Gürtel, die B221, ist eine mehrspurige Straße, die von der Gürtelbrücke über den Donaukanal im 19. Bezirk bis zur Schlachthausgasse und Stadionbrücke im 3. Bezirk reicht. Über fast den gesamten Streckenverlauf ist der Gürtel zweigeteilt in Inneren und Äußeren Gürtel. Zwischen Nußdorfer Straße und Gumpendorfer Straße verläuft zwischen innerem und äußerem Gürtel die U6 (ehemals Stadtbahn). Die Straße verfügt fast durchgehend über mindestens drei Fahrspuren in jeweils eine Richtung, also sechs Fahrspuren insgesamt.Der Gürtel wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Auflassung des Linienwalls abschnittsweise errichtet und die damals noch unbebauten Flächen beiderseits als Gründerzeitviertel neu angelegt. Obwohl vermutlich nicht als zweite Prachtstraße neben dem Ring geplant, bekam der Gürtel in der Periode des "Roten Wiens" (1919-34) den Namen "Ringstraße des Proletariats". Zahlreiche, aufwändig ausgeführte, Gründerzeitgebäude entlang des Gürtels bezeugen die damals hohe Wohnqualität und Attraktivität des Gürtels. Mit der massiven Verbreitung des motorisierten Individualverkehrs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlor der Gürtel diese Wohnqualität: Viele Gebäude verfallen und stehen leer.Eine Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität entlang des Gürtels wäre eine Maßnahme zum Klimaschutz: Derzeit nicht genutzter Wohnraum wäre wieder attraktiver. Eine Reduktion des Individualverkehrs am Gürtel reduziert den Verkehr insgesamt in Wien und ist damit eine klimawirksame Maßnahme.Eine klimagerechte Umgestaltung des Gürtels könnte folgende Aspekte berücksichtigen: Durchgehende Baumreihe entlang der Häuserfronten (Westseitig und Ostseitig). Breite Gehsteige entlang der Häuserfronten. 2-Richtungs Radweg ohne Verschränkungen entlang der Häuserfronten (innen und außen). Auflassung der Parkspuren vor allem jenen direkt an der Fahrbahn: Ein- und Ausparkende Fahrzeuge behindern den fließenden Verkehr, daher sind am Gürtel so viele Spuren nötig, weil i.d.R. eine Spur wegen Ein-/Ausparkenden Fahrzeugen nur eingeschränkt nutzbar ist. Verlegung des fließenden Verkehrs soweit Richtung Mitte (U6) wie möglich (ohne Grünflächen zu verkleinern), um die Lärmbelastung bei den Häusern so gering wie möglich zu halten. Tempo 30 aus Lärmschutzgründen inkl. flächendeckender Kontrolle (Section Control). Reduktion der Spurenanzahl auf zwei pro Fahrtrichtung (plus ggf. Abbiegespuren). Reduktion der Querungsmöglichkeiten Innen <-> Außen für MIV mit Reduktion der Zahl der Ampelanlagen. Auflassung bzw. Reduktion von Nebenfahrbahnen, wo vorhanden und möglich. Wie eine Umsetzung aussehen könnte, kann man sehr einfach mit dem TU Street Tuner simulieren. Exemplarisch hier anhand von vier Querschnitten entlang des äußeren Währinger Gürtels, die allesamt in Währing liegen.Wir beginnen im Norden und Arbeiten uns in Fahrtrichtung nach Süden vor. Der Blick ist immer nach Süden in Fahrtrichtung gerichtet. Links befindet sich immer die U-Bahn bzw. Gebäude der Wiener Linien, die mit dem Street Tuner leider nur als Wohnhaus symbolisiert werden können. Es handelt sich aber nicht um Wohnhäuser.Da leider die vielen Bilder den Server durcheinander bringen, sei an dieser Stelle auf das PDF anbei zum weiter lesen verwiesen.

Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder aktive Mobilität forcieren

Michael Karg•vor 3 Jahren Derzeit wird an den U-Bahnlinien U2/U5 heftig gebaut. In wenigen Jahren beginnt der 2. Bauabschnitt der U5. Die Trasse der U5 führt vom Frankhplatz über Kreuzung Spitalgasse/Währinger Straße beim Arne-Karlsson-Park weiter zur U6 Station Michlbeuern und via Elterleinplatz nach Hernals. Bei der neu entstehenden U5 Station Spitalgasse/Währinger Straße wird es eine große Baustelle unter beengten Verhältnissen geben. Der Park mit den großen alten Bäumen dort soll so weit wie möglich geschont werden. Wie derzeit an der 2-er Linie (beim Frankhplatz vor dem Landesgericht) wird es zu weitläufigen Straßensperren beim Arne-Karlssson-Park kommen müssen. Davon ist Währing im besonderen betroffen. Ca. 50% der Wege von und nach Währing führen aus/in die Bezirke 1-9. Die meisten davon wohl über die Währinger Straße im 9. Bezirk. Es ist damit zu rechnen, dass zumindest während der Bauphase die Währinger Straße im 9. Bezirk nicht oder nur teilweise mit dem PKW benutzbar ist.Viele Menschen in Währing müssen daher ihre täglichen Wege ändern, sie können die bisherigen Strecken nicht mehr nutzen und müssen sich umstellen. Umstellungen sind ein guter Zeitpunkt auch anderes umzustellen. Daher wäre eine Kampagne zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oder aktiver Mobilität im Vorfeld des Baubeginns des Bauabschnitts 2 der U5 sinnvoll und effektiv.

Radfahren gegen die Einbahn weiter ausbauen

Michael Karg•vor 3 Jahren Radfahren gegen die Einbahn ist eine einfache und kostengünstige Methode um für Radfahrende besserer Möglichkeiten zu bieten. Zugleich ist es die sicherste Form des Radverkehrs auf der Straße. Unfallstatistiken zeigen, dass Radfahren gegen die Einbahn fast so sicher ist wie baulich getrennte Radwege. Im besonderen bei wenig befahrenen Nebenstraßen ist es die beste Möglichkeit klimaschützenden Radverkehr zu fördern.Währing ist innerhalb Wiens der Bezirk mit den anteilig am meisten dermaßen für den Radverkehr geöffneten Einbahnen. Dies hat die Qualität und Quantität des Radverkehrs in Währing bereits beträchtlich erhöht.Einige wenige Straßenzüge sind aber nach wie vor nicht geöffnet, teils Schlüsselstellen für den Radverkehr. Dies liegt daran, dass die betreffenden Straßenzüge nicht breit genug sind, um Radfahren gegen die Einbahn zu ermöglichen. Meist bedarf es geringer baulicher Änderungen, um diese Einbahnen auch für den Radverkehr öffnen zu können.Daher der Vorschlag, diese letzten Stücke auch zu öffnen. Dies wären z.B. Haizingergasse zwischen Gymnasiumstr. und Edelhofgasse Edelhofgasse auf ganzer Länge Dempschergasse zw. Schumanngasse und Antonigasse Thimiggasse zw. Salierigasse und Gersthofer Straße

Durchgängige und flächendeckende Beschilderung von Radrouten

Michael Karg•vor 3 Jahren Ein wesentliches Klimaziel im Verkehrssektor ist die Steigerung des besonders klimafreundlichen Radverkehrs. Personen, die bisher PKWs für ihre täglichen Wege nutzen, müssen dabei die Hauptzielgruppe bilden.Diese Personen kennen aber Radverkehrsanlagen und Radrouten kaum. Sie sind Spezialist:innen für Wege mit dem PKW. Radfahren erfordert andere Routen. Daher ist die Radroutenbeschilderung für diese Personen besonders wichtig. Sie sollen auf möglichst sicheren Radrouten geführt werden können, ohne sich zuvor lange mit dem Thema (etwa in Routenplanung) beschäftigen zu müssen.Die bestehende Radroutenbeschilderung in Währing konzentriert sich auf einzelne Bezirksteile. Etwa im Kreuzgassenviertel und entlang der ehemaligen Hauptradroute an der nördlichen Bezirksgrenze sind viele Hinweisschilder zu finden. Zwischen Pötzleinsdorfer Straße und der südlichen Bezirksgrenze (also der gesamte Schafberg) sind keine zu finden, obwohl dort der PKW-Nutzungsgrad am höchsten ist. Selbst im dichter besiedelten Teil Gersthofs nahe der S45 Station finden sich gar keine Radroutenschilder.Die Beschilderungen sind in vielen Jahren entstanden und spiegeln nicht mehr den Stand der möglichen Radrouten in Währing wieder. So ist auch bei den beschilderten Zielen ein mix entstanden, der nur mehr schwer durchschaubar ist. Sind im Norden eher Freizeitziele (z.B. "Höhenstraße") beschildert, finden sich andernorts unspezifische Ziele, die im unklaren lassen wo genau die Route hinführt (z.B. "Währinger Gürtel"). Auch eher unbekannte Ziele (z.B. "Lacknergasse") finden sich auf den bestehenden Beschilderungen.Daher die Idee die Radroutenbeschilderung durchgängig logisch und flächendeckend zu machen. Dies würde bedeuten: Besonders die radial von und ins Zentrum führende Routen sind durchgehend (immer wenn die Route von der geraden Linie abweicht) zu beschildern, da dies die häufigsten täglichen Wege sind. Ca. 50% der täglichen Wege in Währing führen von oder in die Bezirke 1-9. Die Beschilderung sollte flächendeckend sein, d.h. auch Gersthof, Schafberg und Pötzleindsorfer Höhe mit inkludieren. Auch wenn diese Gebiete topologisch herausfordernd sind, moderne e-Bikes erleichtern auch dort die Radnutzung erheblich. Ziele sollten allgemein bekannt und den Hauptzielen der Nutzer:innen entsprechen, vor allem Alltagsziele (Arbeits-, Schul- und Einkaufswege). Ziele sollten eher punktförmig sein. Die Agenda Währing Gruppe "18bewegt" beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit der MA46 bereits mit dem Thema in diesem Sinn. Die Idee wäre nun, dass es dafür auch eine Unterstützung aus dem Klimateam gibt.Personen, die sich an dem Prozess in der Agendagruppe 18bewegt beteiligen möchten, sind herzlich auf eines unserer nächsten Gruppentreffen (siehe Kalender) eingeladen.

Kühle Antonigasse

Michael Karg•vor 3 Jahren Das Kreuzgassenviertel in Währing besteht u.a. aus einigen nahezu parallel verlaufenden, zumeist wenig befahrenen, radial Richtung Zentrum verlaufenden Straßenzügen. Mit ca. 1,25km ist die Antonigasse die längste davon. Alle diese Straßen haben gemeinsam, dass deren nordseitigen Straßenfronten optimal in Richtung Süd, Süd-West ausgerichtet sind. Diese Straßenfronten können somit Sonnenlicht vor allem in den Sommermonaten fast den ganzen Tag über aufnehmen und heizen sich stark auf.Alle diese Straßen sind daher von der Klimaerwärmung besonders betroffen, sie heizen sich im Sommer besonders stark auf und kühlen in den Nächten nur mangelhaft ab (siehe Thermobild). Abkühlendes Grün (Pflanzbeete, Bäume) ist in diesen Straßenzügen nur relativ wenig zu finden. Kaltluftströme in der Nacht können das Kreuzgassenviertel aufgrund der Höhenlage nicht erreichen. Manche Gebäude sind mit unzureichenden mechanischen Beschattungseinrichtungen ausgestattet.Die Antonigasse ist nicht nur die längste dieser Gassen, sondern auch die einzige, die direkt aus dem Kreuzgassenviertel zur derzeitigen U-Bahn Station U6 Michlbeuern führt. In einigen Jahren wird sich an dieser Stelle die Kreuzungsstation U5/U6 befinden. Bereits jetzt wird die Antonigasse zu Fuß stärker als Zulauf zur U-Bahnstation genutzt. Dies wird sich noch steigern.Daher der Vorschlag die Antonigasse zur fußgeh- und klimafreundlichen Straße auszubauen. Dies würde beinhalten:Wesentlich breitere Gehsteige, um mehr Platz für zu-Fuß-gehende zu schaffen. Gleichzeitig ergibt sich dann erst die Möglichkeit die nordseitgen Häuserfronten mit einer bodengebundenen Fassadenbegrünung auszustatten. Auf die Hauseigentümer müsste man dann entsprechend einwirken und diese beraten – Fassadenbegrünungen verbessern die Werthaltigkeit von Gebäuden. Zudem könnte man sich ein innovatives Förderkonzept für Fassadenbegrünungen in exponierten Lagen überlegen. Etwa, dass bodengebundene - bewässerte - Fassadenbegrünungen in exponierten Lagen dann kostenlos von der Stadt Wien übernommen & durchgeführt werden, wenn die Begrünung gleichzeitig mit einer Dekarbonisierung (z.B. Fernwärmeanschluss) umgesetzt wird bzw. das Gebäude bereits dekarbonisiert ist.Mikroaufenthaltsräume an mehreren Stellen, teils mit Unterbrechung des Motorisierten Individualverkehrs. Dafür würden sich einige Stellen anbieten, etwa der Kreuzungsbereich mit der Dempschergasse und Eduardgasse, sowie mit der Hildebrandgasse sowie vor der Schule Sacre Coeur.Baumpflanzungen und Pflanzbeete, wo immer möglich, um in Zukunft im Schatten kühlender Bäume zur U-Bahn gehen zu können.Die Antonigasse könnte damit ein Vorbild auch für andere Gassen, in ähnlicher Lage (etwa Staudgasse, Schopenhauerstraße) auch in anderen Bezirken werden.

Keine Baubewilligung für Photovoltaik

Michael Karg•vor 3 Jahren Photovoltaikanlagen sind vergleichsweise einfach und preiswert auf bestehenden Gebäuden zu errichten. Genutzt werden dazu die Dachflächen. Die Montage wird von Fachunternehmen durchgeführt.Solche Anlagen haben in Städten das Potenzial diese in Bezug auf Strom autark zu machen. D.h. Würde man einen großen Teil aller geeigneten Dachflächen auch tatsächlich mit Photovoltaik ausstatten, könnte man damit so viel Strom produzieren, als verbraucht wird.Gerade in Wien werden derzeit vergleichsweise wenige Photovoltaikanlagen errichtet. Ein beträchtlicher Teil der Wiener Wohngebäude befindet sich im Wohnungseigentum. D.h. mehrere (oft sehr viele) Wohnungseigentümer sind gemeinsam die Besitzer des Hauses.Diese Eigentümergemeinschaften sind i.d.R. recht träge in der Beschlussfassung, es bilden sich aber dennoch Mehrheiten. Insbesondere Photovoltaik ist leicht umsetzbar und ist rasch refinanziert.Im Gegensatz zu anderen Bundesländern ist in Wien für die Errichtung einer Photovoltaikanlage eine Baubewilligung notwendig. Bauordnungen sind Landesrecht und daher in allen 9 Bundesländern unterschiedlich.§ 60, Abs (1) der Wiener Bauordnung ist eine Auflistung aller Vorhaben, die einer Baubewilligung bedürfen und lit j lautet:"j) Die Anbringung von Photovoltaikanlagen an Gebäuden mit einem Fluchtniveau von mehr als 11 m"Um eine Baubewilligung einreichen zu können ist einerseits ein administrativer Aufwand nötig (und Kosten), aber wesentlich ist die Zustimmung aller Miteigentümer. Diese Einstimmigkeit ist bei Eigentümergemeinschaften mit vielen Miteigentümern nicht erzielbar. Es gibt immer einzelne Personen, die nicht mit dem Vorhaben einverstanden sind. Aus diesem Grund möchten sich auch Hausverwaltungen, die den administrativen Teil zu erledigen haben, sich gar nicht um die Errichtung von Photovoltaikanlagen kümmern.Daher der Vorschlag: Für Photovoltaikanlagen soll keine Baubewilligung mehr nötig sein, wenn diese durch entsprechende Fachunternehmen errichtet wird.Damit würde die Anzahl der Anlagen in Wien und Währing stärker Steigen als bisher, mehr Eigentümergemeinschaften könnten dafür gewonnen werden.

Schulwegsicherheit in Währing erhöhen

Michael Karg•vor 3 Jahren Schulwege von Schulkindern sind tägliche Wege. Je öfter diese mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden, anstatt mit dem PKW ("Elterntaxi"), desto klimafreundlicher gestaltet sich der Schüler:innen-Alltag.Ein wesentlicher Faktor dabei ist, vor allem für die jüngeren Schulkinder, wie sicher der (i.d.R. kurze) Schulweg ist. Je sicherer der Schulweg, desto eher sind Eltern bereit, Schulkinder selbständig in die Schule gehen zu lassen. Dies hat viele Vorteile für Kinder wie Eltern.Diese Sicherheit wird zwar durch mehrere Faktoren definiert, der wichtigste dabei ist aber der Straßenverkehr mit PKW's. Aus Sicht von Kindern und Eltern ist dies die größte Gefahr für Schulkinder. Nahezu grotesk ist es, dass diese Gefahr für Eltern dadurch gebannt zu werden scheint, indem sie die Kinder selbst mit dem PKW zur Schule bringen. Gleichzeitig bringen sie dadurch andere Schulkinder in größere Gefahr, weil dadurch zusätzlicher Verkehr erzeugt wird.Diese sich selbst verstärkende Spirale hin zu mehr motorisiertem Individualverkehr sollte daher durchbrochen werden. Die wirksamste Methode dazu ist die - zumindest temporäre - Verhaltensänderung. D.h. die bewusste Verhaltensänderung auf Zeit für Eltern und alle anderen Bewohner Währings und das eigene Mobilitätsverhalten weg vom PKW hin zu Alternativen zu ändern. Insbesondere wären solche autofreien Tage sinnvoll am und nach Schulbeginn über eine möglichst lange Zeitspanne, eine Woche und mehr. Dies gäbe Schulkindern die Gelegenheit bei deutlich weniger Verkehrsaufkommen das Verhalten im Straßenverkehr in Begleitung der Eltern und/oder Mitschüler:innen zu erlernen. Solch erlerntes Verhalten bestimmt dann bei Erstklässer:innen das weitere Verhalten für die nächsten Jahre und ist eine langfristige Einsparung von Wegen mit CO2 Belastung hin zu solchen, die weitestgehend CO2-frei sind.

Rechtsabbiegen u. Geradeausfahren für Radverkehr bei roter Ampel flächendeckend

Michael Karg•vor 3 Jahren Seit Herbst 2022 ermöglicht die Straßenverkehrsordnung im § 38 das rechtsabbiegen und geradeausfahren von Radfahrer:innen bei roter Ampel nach einem Halt. Dies ist nur dann erlaubt, wenn entsprechende Zusatztafeln angebracht sind.Lange Wartezeiten bei Ampeln macht Radfahren unattraktiver. Es ist daher sinnvoll im Sinne des Klimaschutzes Radfahren auch dadurch zu attraktiveren, indem die Fahrzeiten verkürzt werden. In anderen Ländern, z.B. Frankreich, ist selbst das linksabbiegen bei roter Ampel für den Radverkehr möglich & dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen.Daher die Idee diese Tafeln in Währing an allen Ampeln flächendeckend und von allen Richtungen kommend, anzubringen.

Grätzlradförderung überarbeiten

Michael Karg•vor 3 Jahren Seit Herbst 2022 werden Grätzlräder von der Stadt Wien mit bis zu € 4.000 gefördert. Insgesamt werden bis zu 7 Räder pro Jahr so gefördert.Grätzlräder sind kostenlos ausleihbare Lastenräder die über die Plattform https://graetzlrad.wien verliehen werden. In Währing steht derzeit ein Grätzlrad zur Verfügung, ein zweites wird in Bälde hinzukommen.Das Grätzlrad Währing ist vergleichsweise stark ausgelastet. An über 90% der buchbaren Tage ist es auch tatsächlich gebucht und dient dem klimaschonenden Transport von Personen und Gütern. Es ist besonders für den fallweisen Transportbedarf geeignet.Es ist erstrebenswert, das es in Wien möglichst viele, möglichst erfolgreiche Grätzlräder gibt. Ein Erfolgsfaktor des Währinger Grätzlrades ist, dass es nicht von einem Unternehmen, sondern von einem Verein betrieben wird. Ausleihende haben nicht das Gefühl eine "kostenlose Probefahrt", welche (Rad-)Unternehmen anbieten, durchzuführen, sondern der einzige Zweck des Vereins besteht im betreiben des Grätzlrades.Ein E-Lastenrad kostet i.d.R. mehr als 4.000 €. Vereine, die mit ehrenamtlich tätigen Enthusiast:innen ein Grätzlrad betreiben haben damit schon ein Finanzierungsproblem. Hinzu kommt, dass nur die Summe ohne Mehrwertsteuer gefördert wird, also davon ausgegangen wird, dass Fördernehmer, wie Unternehmen, die Umsatzsteuer als Vorsteuer vom Finanzamt zurück bekommen. Dies trifft auf Vereine nicht zu und diese bekommen die Umsatzsteuer nicht refundiert und müssen diese selbst finanzieren. Es wäre wünschenswert, wenn Vereine, die die Vorsteuer nicht vom FA retour bekommen, die Gesamtsumme inkl. UST gefördert bekommen würden.Ebenso könnte man den Förderbetrag (€ 4.000) erhöhen, wenn es sich um einen Betreiberverein handelt. Im Gegenzug könnte man schärfere Bedingungen anlegen, was die Verleihmodalitäten (an wie vielen Tagen pro Jahr, nur Online), Abhol- & Zurückbring-zeiträume (Stunden pro Woche) und Gesamtdauer (dzt. 2 Jahre) betrifft.Überlegenswert wäre auch größeren Transportbedarf (mehr als 180 kg Nutzlast, mehr als 1 m³ Volumen) mit E-Lastenrädern abzudecken. Diese kosten deutlich mehr und erlauben i.d.R. keinen Kindertransport ohne extra Zubehör. Interessant wäre hier max. 1 Rad pro Jahr mit zumindest dem doppelten Förderbetrag zu fördern.

Klimaneutrale Linie 41A

Michael Karg•vor 3 Jahren Die Buslinie 41A liegt zur Gänze in Währing und wird derzeit mit fossil betriebenen Bussen bedient. Sie führt von der Endstelle der Straßenbahn Line 41 zum Neustifter Friedhof. Ihre Betriebszeit endet um ca. 20h abends.Im Währinger Westen, dem Gebiet zwischen der Linien 42A im Süden und der Bezirksgrenze im Norden, der S45 im Osten sowie der Bezirksgrenze im Westen leben etwa 10.000 Personen in teils weniger dicht verbautem Gebiet. Das Gebiet ist topologisch herausfordernd, mit dem Schafberg und der Pötzleinsdorfer Höhe und dem dazwischen liegenden Tal (Pötzleinsdorfer Straße) sind die Wege von und zu Stationen des ÖPNV oft beschwerlich - besonders für ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen. Im Währinger Westen leben daher viele Personen, die nur wenig Alternativen zur Nutzung eines PKW sehen. Damit wird dann ein nicht unbeträchtlicher Verkehr mit PKW Richtung Zentrum (Gersthofer Straße, Gentzgasse und Währinger Straße) für tägliche Wege verursacht. Auf der derzeitigen Strecke der Linie 41A liegt kein einziger Nahversorger, schon für den täglichen Einkauf muss ein Umsteigevorgang in Kauf genommen werden, selbst wenn man in unmittelbarer Nähe einer Haltestelle wohnt. Die Linie 41A erschließt zudem nur einen kleinen Teil des Währinger Westens und erlaubt nur das Umsteigen in eine einzige andere Linie (41). Die Betriebszeiten sind für abendliche Unternehmungen ungeeignet. Als Folge dieser geringen Attraktivität wird die Linie 41A vergleichsweise wenig genutzt.Daher der Vorschlag die Line 41A neu zu gestalten und auch auf einer erweiterten Strecke zu führen. Aufgrund der topologischen Besonderheiten des Gebiets würde jedenfalls ein kleinerer Fahrzeugtyp, ggf. batterieelektrisch betrieben, sicherlich Vorteile bieten. Als Streckenführung wäre zu prüfen, ob beispielsweise eine Anbindung an den 39A und/oder 35A, die Endstelle der Linie 40, Anbindung Nahversorger im Bereich Scheibenberggasse/Pötzleinsdorfer Straße, die Erschließung neuer Gebiete wie Starkfriedgasse, Pötzleinsdorfer Str. bis Geroldgasse, Scheibenbergstraße oder Leschetizkygasse möglich bzw. sinnvoll sind.

Erweiterung Türkenschanzpark

Michael Karg•vor 3 Jahren Städte sind der effizienteste Lebensraum für Menschen. Nirgendwo anders können Menschen so leicht klimaschonend leben. Städte sind die große Hoffnung die schlimmsten Folgen des Klimawandels doch noch verhindern zu können. Gleichzeitig sind Städte im besonderem Maß vom Klimawandel betroffen. Hitzeperioden sind in Städten besonders schwer in Griff zu bekommen. Städte erwärmen sich tagsüber stärker, kühlen in der Nacht langsamer ab. Städte lebenswert zu erhalten und, wo geht, lebenswerter zu gestalten, um die Menschen weiter in Städten zu halten und den Bevölkerungsstand auszubauen muss daher ein wesentliches Klimaziel sein. Naherholung ist dabei ein besonderer Faktor, der in Zukunft an Gewicht zunehmen wird.Der Türkenschanzpark in Währing wurde in den 1880er Jahren zusammen mit dem ganzen Cottage-Viertel geplant und errichtet. Damals nur der östliche Teil bis etwa Dänenstraße. Dreißig Jahre später, 1910 wurde der Park wesentlich erweitert („Neuer Türkenschanzpark“), um den ganzen westlichen Teil (mit den Tunneln der S45). Seit diesem Zeitpunkt, also über 100 Jahre lang, ist der Park von der Fläche her unverändert.Parkanlagen dienen nicht nur der Naherholung, sondern sind auch wertvolle Rückzugsräume für Kleintiere und Pflanzen. Sie sind zugleich auch in den heißen Sommermonaten kühlende Plätze, wo sich Menschen im Schatten von Bäumen mitten in der Stadt erholen können. Sie bilden einen Booster und Speicher für Kaltluftschneisen, sorgen selbst für Abkühlung. Sie sind daher im städtischen Raum besonders notwendig, um Städte widerstandfähiger gegenüber der Klimaerwärmung zu machen. Wo möglich, sollten Parkanlagen bewahrt und vergrößert werden.Der Türkenschanzpark liegt in zur Gänze in Währing, grenzt an Döbling und ist von Straßenzügen begrenzt. Die Umgebung besteht aus eher lockerer Verbauung mit viel Grünraum und sekundären Parkanlagen.Möglich sind Parkerweiterungen auf allen vier Seiten des Parks, die getrennt angeführt werden. Jede davon ist in der Umsetzung auf andere Art problematisch. Würden alle Erweiterungen umgesetzt, würde sich die Parkfläche um ca. 30.000 m² vergrößern, davon ca. 16.000 m² auf Flächen, die zuvor keine Grünflächen, sondern versiegelte Flächen, waren.Die Erweiterung könnte kostengünstig errichtet werden, indem die unnötig gewordenen Asphaltflächen einfach entfernt werden und nur ggf. ein Substrat und ein Pflanzensamenmix aufgebracht wird. Damit kann eine naturbelassene Wildnis entstehen, die besonders für gefährdete Kleintier- und Pflanzenarten ein Rückzugsgebiet bilden kann. Der Türkenschanzpark wäre dann von einem Gürtel solcher Flächen umgeben.Wir beginnen im Süden und arbeiten uns gegen den Uhrzeigersinn vor.Süderweiterung:Im Süden begrenzt die Hasenauerstraße den Park. Anschließend befindet sich der Joseph Kainz Park am gleichnamigen Platz. Noch weiter im Süden erstreckt sich der Sternwartepark im Bundeseigentum. Die Verbindung zwischen Sternwartepark und Türkenschanzpark könnte man somit über den Joseph-Kainz-Park schließen. Möglich wäre beispielsweise die Hasenauerstraße auf ganzer Länge des Parks zu halbieren, d.h. nur mehr eine (Zufahrtsspur) freizuhalten und die Hasenauerstraße sowie die Sternwartestraße im Bereich des Joseph-Kainz-Platzes und darüber hinaus komplett für den motorisierten Individualverkehr zu sperren. Auf der Hasenauerstraße könnte man den begrünten Bereich bis zur Littrowgasse ausdehnen, da sich dort keine Hauseinfahrten befinden. Ebenso könnte man die beiden Straßenflächen westlich und östlich des Joseph-Kainz-Parks fast komplett auflassen & der Parkfläche zuschlagen, da sich dort nur eine Hauseinfahrt befindet. Ein Konnex zum Sternwartepark (Eingang an dieser Stelle) ist schwerer umzusetzen, da es sich um einen bundeseigenen Park handelt. Würde der Sternwartepark mit dem Türkenschanzpark vereinigt, so kämen ca. weitere 60.000 m² dazu. Auch beim Sternwartepark gäbe es Erweiterungsmöglichkeiten auf die umliegenden Straßenzüge.Osterweiterung:Ähnlich wie bei der Süderweiterung könnte man die Gregor-Mendel-Straße für den motorisierten Individualverkehr sperren und einen Teil der Fahrbahnfläche dem Park zuschlagen. Auf der Gregor-Mendel-Straße verkehren Buslinien, für die die Durchfahrt möglich bleiben muss. Mit einem Ampelsystem für die Busse könnte bei einspurigem Verkehr verhindert werden, dass sich die Busse auf dem entsprechenden Abschnitt begegnen können.Norderweiterung:Auch Teile der Flächen der Feistmantelstraße und Dänenstraße könnten für den Park nutzbar gemacht werden und diesen vergrößern. In Kombination mit der Osterweiterung ergäbe sich die Möglichkeit den Linnepark (bereits in Döbling) analog zum Joseph-Kainz-Park im Süden besser direkt in den Türkenschanzpark einzugliedern und via umliegende Straßenzüge zu vergrößern. Kleinere Teile der Feistmantelstraße und Dänenstraße könnte man gänzlich dem Park zuschlagen.Westerweiterung:Im Westen begrenzt die Max-Emanuel-Straße den Park. Sie gehört zur ehemaligen B222 der „Wiener Vororte Straße“. Die Wiener Vororte Straße wurde in den 1960er und 70er Jahren als autobahnähnliche Straße geplant und teils umgesetzt. Später wurden die Pläne fallen gelassen bzw. adaptiert. Im Wesentlichen verläuft sie parallel zur S45 und durchquert viele ehemalige Vororte Wiens. Aber auch über die Wattgasse und die Johnstraße (gehören nicht zur B222) verläuft eine wesentliche Zulaufstrecke zur ehemaligen B222.Der ambitionierte Klimafahrplan der Stadt Wien sieht vor, dass bis 2025 bzw. 2030 eine beträchtliche Reduktion des motorisierten Individualverkehrs stattfinden muss. Das passiert nicht von selbst, es ist daher auch notwendig, den Verkehr für bestimmte Routen, auch auf höherrangigen Straßen, zu unterbinden. Die B222 ist dazu ein Idealer Kandidat, da es mit dem Gürtel eine Alternative für den Autoverkehr gibt. Ein Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel wie die S45 ist bereits jetzt möglich. Die B222 hat keine stadtplanerische Priorität mehr, der Verkehr auf ihr führt durch viele mittlerweile dicht bewohnte Gebiete und verringert die Lebensqualität der Anrainer.Es stellt sich dann die Frage an welchen Stellen kann man den Verkehr auf der B222 am besten unterbrechen, ohne lokale Zufahrtsmöglichkeiten zu verunmöglichen? Dazu gibt es auf der B222 mehrere geeignete Stellen, etwa beim Kongresspark. Die bestgeeignete Stelle ist aber jene auf der Max-Emanuel-Straße beim Türkenschanzpark. Es gibt dort nur wenige Hauseinfahren, auf einem kurzen Abschnitt zwischen Rimpelgasse und Waldeckgasse könnte die Straße komplett für den MIV gesperrt werden. Die Stelle ist deswegen so optimal, weil es keine Alternativstrecken gibt. Durch die Süderweiterung ist auch die Durchfahrt durch die Hasenauerstraße nicht mehr möglich. Die B222 verlöre dadurch ihren Anschluss an den Donaukanal und die A22. Diese Verkehrsmaßnahme hätte Auswirkungen weit über Währing hinaus und würde Wohn- und Lebensqualität in einigen nordwestlichen Außenbezirken deutlich verbessern, da es dann automatisch zu einer massiven Reduktion des motorisierten Individualverkehrs durch diese Bezirke käme.Zugleich könnte man einen Teil (ca. hälfte der versiegelten Fläche) der Straße dem Park zuschlagen und damit die Parkfläche vergrößern. Für die Buslinie 10A, die dort verkehrt, könnte man analog zur Gregor-Mendel-Straße ein Ampelsystem für das einspurige Fahren auf kurzer Strecke errichten. Die Durchfahrt für den Radverkehr sollte gewährleistet sein - die Max-Emanuel-Straße ist in diesem Bereich ein Teil des Hauptradwegenetzes der Stadt Wien.Insbesondere im Bereich des Türkenschanzplatzes könnte man diesen besser mit dem Park verbinden und die Querungsmöglichkeit über die Max-Emanuel-Straße in den Park deutlich verkürzen. Der Türkenschanzpark würde dann bis zur Gersthofer Straße reichen und das am Türkenschanzplatz ansässige Pensionistenheim läge direkt am oder im Park. Bewohner:innen könnten gefahrlos direkt den Park betreten. Gerade jene Personen, die die Naherholung am dringendsten brauchen und keine Alternativen haben, würden damit besonders viel gewinnen.

Kampange für sicheres Radfahren in Nebenstraßen

Michael Karg•vor 3 Jahren Der Klimafahrplan der Stadt Wien gibt eine Reduktion des MIV-Anteils bis 2025 bzw. 2030 vor. Dies dient der Erreichung der nationalen und internationalen Klimaziele und ist unumgänglich notwendig.D.h. Tägliche Wege sollen sich in beträchtlichen Anteil hin zum öffentlichen Verkehr, Zu-Fuß-gehen und vor allem dem Radfahren verlagern. Radfahren deswegen vorwiegend, weil Wien im internationalen Vergleich mit anderen Städten hier noch beträchtliches Potenzial hat.Die Stadt Wien kümmert sich dabei vor allem auf / nahe bei / parallel zu stark befahrenen Straßen baulich getrennte Radwege zu errichten. Diese bilden das Rückgrat des Radverkehrs in der Stadt.Die meisten Wiener:innen wohnen aber nicht direkt an einem Radweg und das wird auch in Zukunft so bleiben. Zu aufwändig aus mehreren Gesichtspunkten wird die Errichtung von Radverkehrseinrichtungen bis vor die letzte Haustüre sein.Viele Menschen steigen aber deswegen nicht auf eine aktive Mobilitätsform wie dem Radfahren um, weil sie genau jene letzten (wenige 100erte) Meter nicht gefahrlos zurücklegen können. Dies ist auch ein Hauptargument für Eltern, die Kindern und Jugendlichen das Radfahren in der nahen Umgebung nicht zu erlauben bzw. nicht zu fördern.Es wird auch in Zukunft der Fall sein, dass Radfahrer:innen und Autofahrer:innen sich die selbe Infrastruktur (Straßen) teilen werden müssen.Daher die Idee mit Kampagnen das gegenseitige Bewusstsein und Respekt aller Verkehrsteilnehmer:innen zu schärfen und damit das Radfahren in wenig befahrenen Nebenstraßen sicherer zu machen. Ein solche Kampagne sollte folgende Aspekte beinhalten: Fokus vor und nach Schulbeginn, um Schüler:innen und Eltern zum Radfahren in die Schule zu bewegen. Reduktion von Geschwindigkeit in Nebenstraßen. Einhaltung der seitlichen Sicherheitsabstände beim Überholen. Besondere Rücksichtnahme auf Kinder und Jugendliche. Gesetzliche Gleichwertigkeit aller Verkehrsteilnehmer:innen hervorheben. Positive Aspekte aktiver Mobilität thematisieren: wie Gesundheit, Soziale Kontakte, Selbständigkeit von Kindern und Jugendlichen. Zeitvergleiche mit Haustür zu Haustür Wegen. In Währing gibt es dazu schon einiges, wie etwa die eben zu ende gegangene Radaktionswoche aber auch dieses Motivationsvideo:Kampagnen dieser Art könnte man intensivieren.

Klimafitter Lindenhof

Michael Karg•vor 3 Jahren Der Lindenhof ist ein Gemeindebau an der Kreuzgasse und wurde in den Jahren 1924 und 25 als gemeinnütziger Wohnbau, der dazumal seiner Zeit weit voraus war, errichtet. Diesen Vorsprung hat er mittlerweile mehr als eingebüßt. Er befindet sich im Eigentum der Stadt Wien (Wiener Wohnen).Wohngebäude verursachen einen beträchtlichen Anteil der CO2 Emissionen in Wien.Das nutzen von bereits versiegelten Flächen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien zur Eigen- oder Fremdnutzung ist ein urbanes Zukunftskonzept. Der Lindenhof ist dafür ideal geeignet.Er verfügt über beträchtliche, optimal nach Süden ausgerichtete, nicht verschattete, Dachflächen, die laut Solarpotenzialkataster der Stadt Wien auf einer Fläche von 1.777m2 (sehr gute Eignung, in rot) eine Leistung von 171KWp haben könnten. Auch eine Nutzung von Solarthermie könnte in Betracht gezogen werden.Ebenso verfügt der Lindenhof über Hof- und Freiflächen (hinten), welche für verschiedene Formen der Geothermie (Anergienetz) geeignet sein könnten.Der Lindenhof könnte so ein Leuchtturmprojekt der Adaption älterer Gebäude in öffentlicher Hand auf neueste klimafitte Technologien sein und auch Gebäude im Umfeld mit Strom und / oder Wärme versorgen.

Beratung und Transparenz Wärmewende/Photovoltaik verbessern

Michael Karg•vor 3 Jahren In Wien müssen zahlreiche Bestandsgebäude in näherer Zukunft klimaneutral umgestaltet werden. Etwa Altbauten mit Gasetagenheizungen oder Gaszentralheizungen müssen mehrheitlich auf Wärmepumpen oder Fernwärme umgestellt werden. Im Zuge dieser Umstellung ist es sinnvoll ein Gesamtenergiekonzept des Gebäudes ggf. unter Berücksichtigung bzw. in Kooperation der/mit Nachbargebäuden Synergieeffekte nutzen. Die Bildung von Energie-Erzeugungs-Gemeinschaften als auch von Wärme-Erzeugungs-Gemeinschaften (häuserübergreifend) ist wünschenswert. Es sind dabei komplexe Optimierungen zu machen, etwa ob Photovoltaik, Solarthermie, Fenstertausch, Thermische Isolierung, Heizsystem u.v.m. in der konkreten Situation sinnvoll sind oder nicht.Diese Beratungsleistungen sind derzeit nur schwer zu bekommen. Termine der Hauskunft der Stadt Wien zu diesen Themen müssen länger im Vorhinein gebucht werden. Es ist daher überlegenswert zur Beschleunigung der Umgestaltung der Bestandsgebäude für eine größere Zahl von Mieter:innen und Eigentümer:innen breitenwirksame Information und Beratung anzubieten.Dies könnte in Form von Workshops im Grätzl/Bezirk angeboten werden, die intelligente Systeme vorstellen und praxisnah darstellen. Ebenso könnten Best-Practice Beispiele aus dem näherem Umfeld öffentlich gemacht werden um Anschauungsobjekte in der unmittelbaren Wohnumgebung zu haben.Informationsmaterial und Veranstaltungen speziell für Hausverwaltungen sollten diese Überzeugen, wie sie mit diesen Themen umgehen können. Besonders wie sie für die einzelnen Umstellungsmaßnahmen Mehrheiten unter Eigentümer:innen gewinnen können und rechtssichere Entscheidungen treffen können. Ziel wäre die Quote an Gebäuden, die dermaßen ihre Wärmeversorgung optimieren, deutlich zu erhöhen. Zeitintensivere Einzelberatung sollte sich auf die Hausverwaltungen konzentrieren (da Multiplikatoren), für die Bewohner:innen sind größere Veranstaltungen sinnvoller.

Währinger Tiefgaragenbörse

Michael Karg•vor 3 Jahren Lastenräder sind ein Baustein, um bisher verbrennungsmotorgestützte Aktivitäten klimafreundlich zu gestalten. Vor allem der Transport von kleineren Kindern von und zu Betreuungseinrichtungen kann mit dieser modernen Mobilitätsform erreicht werden. Dies ist zudem bewusstseinsbildend für die neue Generation. Lastenräder (auch E-Bikes und klassische Fahrräder) können aber im öffentlichen Raum nur ungeschützt und/oder schwer (Lastenräder) dauerhaft abgestellt werden. Klassische Fahrradräume in Mehrparteienhäusern sind oft zu klein. Demgegenüber steht ein großer Leerstand bei Tiefgaragenplätzen seit Einführung des Parkpickerls.Daher die Idee: Die Stadt Wien mietet langfristig einen Teil der Leerstände der privaten Tiefgaragen zu einem günstigen Preis an und untervermietet jeden PKW-Stellplatz an bis zu drei Haushalte, die sich diesen Stellplatz zum Abstellen von Lastenrädern, Fahrrädern, Anhängern und E-Bikes teilen. Das Abstellen von PKWs auf solchen Stellplätzen ist nicht erlaubt.

Wiener Garagengesetz klimagerecht adaptieren

Michael Karg•vor 3 Jahren Viele Neubauten bzw. Sanierungen (inkl. Dachgeschoßausbauten) sind mit dem Errichten von Gargenplätzen verbunden. Das verursacht einen großen technischen Aufwand und hat hohe Kosten beim Bauträger zur Folge. Insbesondere der Ressourcenverbrauch (u.a. graues CO2) steigert sich bei Gebäudesanierungen und Neuerrichtungen dadurch enorm.Nicht wenige dieser Garagenplätze stehen in Währing leer. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einerseits haben immer weniger Haushalte auch einen Bedarf nach einem PKW, die Zahl der PKW pro Bewohner:in geht zurück. Andererseits ist seit Einführung des Parkpickerls in Währing der Parkplatzdruck auf die öffentlichen Parkplätze deutlich geringer. Die Anwohner:innen sind nicht mehr auf Garagenplätze angewiesen, sondern parken lieber, da günstiger, im öffentlichen Raum.Dennoch werden zahlreiche Tiefgaragenplätze neu errichtet. Dies liegt nicht an den Bauträgern. Grund dafür ist das Wiener Garagengesetz § 48 bis § 56, wo es um die "Verpflichtung zur Schaffung von Stellplätzen" und den damit verbundenen Kosten "Ausgleichsabgabe", wenn diese Verpflichtung nicht erfüllt wird, geht. Was hier über mehrere Paragrafen komplex formuliert ist kann man kurz (bis auf wenige Ausnahmen) so zusammenfassen: Wird Wohnraum neu geschaffen (Neubau oder Ausbau) muss pro 100 m² neu geschaffenem Wohnraum ein Parkplatz errichtet werden. Wird der Parkplatz nicht errichtet, muss der Bauträger € 12.000 an die Gemeinde Wien als Ausgleich zahlen. Das machen Bauträger sehr ungern, stattdessen errichten sie eine Tiefgarage. Da die Baukosten für eine Tiefgarage sich nicht so wahnsinnig verändern, ob diese nun für 40 oder 50 Stellplätze errichtet wird, errichten die Bauträger i.d.R. pro Wohnung (nicht pro 100 m²) einen Garagenplatz, damit sie diesen ggf. zusammen mit der Wohnung verkaufen oder vermieten können. Nicht selten werden sogar mehr Garagenplätze als Wohnungen errichtet.Der Sinn dieser Bestimmungen im Garagengesetz war der, dass der ruhende Verkehr aus dem öffentlichen Raum genommen wird. Dies wird derzeit nur mangelhaft und ineffizient erfüllt. Eine Überarbeitung erscheint notwendig, auch im Sinne der Klimawirksamkeit und des Klimafahrplans. Folgende Punkte wären überlegenswert: Der von der Ausgleichsabgabe befreiende Stellplatz könnte beschränkt sein auf klimaneutrale Mobilität, also nur dann gelten, wenn die Garage für mit fossilen Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge gar nicht zugelassen ist. Wenn sich der Eigentümer/die Eigentümergemeinschaft verpflichtet alle (oder teilweise) in der Garage errichteten Stellplätze für gemeinschaftlich genutztes Car-Sharing (ggf. auch öffentlich nutzbares) dauerhaft zu nutzen (z.B. via Hausverwaltung, Vertragsbestandteil beim Wohnungskauf/miete), dann könnte die Stellplatzverpflichtung deutlich reduziert werden (z.B. 1 Stellplatz pro 500 m² Wohnnutzfläche). Die Stellplatzverpflichtung könnte entfallen, wenn sich die Eigentümer verpflichten, dass Haushalte keine PKWs auf diesen Adressen anmelden bzw. auch nicht an solche Personen vermieten. Das Garagengesetz könnte auch die Eigentümer der Garagenplätze dazu verpflichten, diese zu Nutzen. D.h. dass nachgewiesen werden muss, dass ein Garagenplatz entweder für einen PKW oder als Rad/Lastenradstellplatz genutzt wird und ggf. vermietet ist. Die Verpflichtung könnte auch beinhalten, dass der Mietpreis gesenkt werden muss, wenn sich kein/e Mieter:in findet. Auch eine Abgabe für leerstehende Garagenplätze wäre möglich. Zuviel errichtete Stellplätze sollten genauso sanktioniert werden. D.h. für jeden zu viel errichteten Stellplatz soll ebenfalls eine Ausgleichsabgabe entrichtet werden müssen. Die Zahl der zu errichtenden Stellplätze könnte an die Klimaziele des Klimafahrplans gekoppelt sein. Wobei von einer Lebensdauer von z.B. 50 Jahren für das Gebäude ausgegangen werden könnte und die Zahl der zu errichteten Stellplätze daran orientiert wie viele in dieser Lebensdauer im Schnitt gebraucht werden (also in z.B. 25 Jahren). Der Klimafahrplan strebt eine Reduktion der PKW pro Person/Haushalt an, und da könnte man sich an der Zukunft orientieren. Mit einer solchen Änderung würden nicht sinnlos viele ungenutzte Tiefgaragenplätze errichtet werden (Ersparnis von CO2). Durch die Nutzung ausschließlich für klimaneutrale Mobilität würde eine zusätzliche Klimawirksamkeit erreicht werden. Durch Teilen statt kaufen wird ebenfalls erheblich an Ressourcen und damit CO2 gespart. Nicht zuletzt werden dadurch die Kosten für die Errichtung und den Betrieb von Wohnungen geringer, d.h. Mieter und Eigentümer profitieren davon auch finanziell.

Flächendeckendes E-Carsharing ohne Grundgebühr

Michael Karg•vor 3 Jahren Es gibt Situationen in denen der Mobilitäts- und/oder Transportbedarf nur durch ein PKW abgedeckt werden kann. Wenngleich es auch innerstädtisch mit Bus/Bim/Bahn, Radverkehr, E-Lastenräder (Grätzlrädern), Scootern, Taxi u.v.m. zahlreiche Alternativen gibt.Carsharing wirkt im besonderen Maße klimaschonend. Einerseits wird dadurch ermöglicht, dass Haushalte ganz ohne eigenen PKW auskommen. Sie nutzen daher PKWs seltener und benützen klimafreundliche Alternativen häufiger. Andererseits wird das so vermietete Auto von vielen genutzt und daher häufiger genutzt. Das verteilt die Klimabilanz bei der Produktion des Fahrzeuges auf viele und nicht nur wenige.Zudem kann der Betreiber des Carsharings auf besonders klimaschonend hergestellte bzw. besonders klimaschonendem Betrieb der Fahrzeuge achten. Daher ist das Teilen von PKW dann besonders sinnvoll, wenn es sich um batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge handelt.Eine große Hürde für die Teilnahme an solchen Systemen sind die Kosten. Weil im direkten Vergleich mit dem eigenen PKW stets nur die vergleichsweise geringen Treibstoffkosten herangezogen werden, aber die jährlichen Kosten (Service, Versicherung, Wertminderung) außen vor gelassen werden.Es ist daher sinnvoll mehrere Preismodelle anzubieten, um die Einstiegshürden so gering wie möglich zu halten. Ein erfolgreiches System, das es in Österreich schon gibt, ist "Caruso" in Vorarlberg. Es bietet ausschließlich E-Autos an, diese sind auf viele Standorte, oft im Nahbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln, verteilt. Ein Ausleihen ist mit dem Klimaticket Vorarlberg möglich. Es gibt ein Preismodell ohne monatliche Grundgebühr (dafür höherer Zeit- und Kilometergebühr).

Mobilitätberatung und Offensive

Michael Karg•vor 3 Jahren Der Begriff „Modal Split“ bezeichnet die Aufteilung der Verkehrsleistung pro Person auf die verschiedenen Mobilitätsformen. 2021 wurden in Wien etwa 26% der Verkehrsleistung (also aller Fahrten zusammen) mit dem PKW erzielt. 35% der Verkehrsleistung wurden zu Fuß erzielt, 30% mit öffentlichen Verkehrsmitteln und 9% mit dem Fahrrad.Um die Klimaziele zu erreichen, ist es nötig, klimaschonende Mobilitätsformen zu fördern und klimaschädliche zu vermeiden. Es ist, was den PKW betrifft, nicht ausreichend, diesen innerstädtisch gegen einen elektrisch betriebenen auszutauschen. Klimarelevanz hat nicht nur der Betrieb (also das Fahren) eines PKW – und damit bei fossil betriebenen PKWs das Verbrennen von Benzin oder Diesel – sondern auch die Herstellung eines PKW. Auch elektrisch betriebene PKW sind nicht klimaneutral in der Herstellung – zumindest noch für längere Zeit.Daher ist es nötig, den Modal Split weiter Richtung weg vom PKW hin zu anderen Mobilitätsformen zu verschieben. Ein besonderes Problem für viele dabei ist, dass sie glauben, auf einen PKW angewiesen zu sein. Sie können sich nicht vorstellen, auf einen solchen zu verzichten oder diesen mit anderen Personen fallweise zu teilen.Daher der Vorschlag eine Mobilitätsberatung & Werbekampagne zum Thema „Frei vom Auto“ von der Stadt Wien ausgehend umzusetzen. Diese sollte in etwa folgende Aspekte berücksichtigen: Stadt der kurzen Wege: Alternativen zu täglich mit dem PKW gemachten Wege auf Wege in nächster Umgebung. Etwa lokale Einkaufsmöglichkeiten im Vergleich zu Shopping-Centern – Zeit und damit Kostenersparnis aufzeigen. Wegeoptimierung: Verknüpfung von Wohn-, Arbeits-, Schul- oder Kindergartenort untersuchen und optimieren. Alternativen für fallweisen Transportbedarf: Zahlreiche Car-Sharing Modelle und Anbieter vergleichen, Einfachheit & Komfort des Ausborgens klarstellen. Andere Mobilitätsformen, etwa E-Lastenräder (inkl. Kostenloser Grätzlräder), Lieferservice, Abholservice, Personentransportservice. Öffentlicher Verkehr: Vorteile des Nutzens der Zeit in den Verkehrsmitteln darstellen im Vergleich zum Zeitverlust in PKWs. Kostenwahrheit und soziale Gerechtigkeit: Genüberstellung der Kosten privater PKW mit alternativen Mobilitätsformen. Darstellen, wann ist privater PKW kostengünstiger, wann nicht. Aktive Mobilität: Vorteile inklusive der gesundheitlichen Aspekte der aktiven Mobilität aufzeigen. Freie Wahl der Mobilität: Jetzt schon existieren viele Arten von Mobilitätformen. In Städten kann leicht die optimale Form für den jeweiligen Anwendungsfall gewählt werden: E-Roller, E-Scooter, Rad, E-Bike, Fußweg, Taxi, Car Sharing, Bim, Bus, U-Bahn. E-Lastenrad, S-Bahn, Roller, ... All diese Beratungen kann man auch in digitaler Form verfügbar machen, die möglichst individuell maßgeschneidert sind. Also Inhalte in Abhängigkeit von Daten, die von interessierten Personen kommen, anzeigt. Etwa wenn für eine Person mit Mobilitätseinschränkung ein Transportbedarf besteht und dafür bisher das Auto verwendet wurde, kann man Inhalte anbieten, die Alternativen für diese Problematik aufzeigen.Diese digitale Form kann auch auf konkrete Mobilitätsangebote verlinken bzw. diese direkt anbieten. Diese digitalen Inhalte sollten online bzw. auf mobilen Endgeräten verfügbar sein, ggf. auch als eigene App.

Grätzlräder effizienter nutzen

Michael Karg•vor 3 Jahren Grätzlräder sind Lastenräder, die Vereinen oder Unternehmen betrieben werden und kostenlos über die Webseite https://www.graetzlrad.wien/ ausleihbar sind. In Währing befindet sich seit 27.5.2022 ein Grätzlrad und es wird 2023 ein zweites dazu kommen.Grätzlräder werden von Personen genutzt, die einen Transportbedarf haben, der nicht täglich ist. Etwa einen Ausflug übers Wochenende mit den Kindern. Eine Feier im Grünen. Ein Transport von kleineren Möbelstücken vom Flohmarkt nach Hause. Ein Umzug. Die Fahrt zum Müllplatz. Ein großer Einkauf.Grätzlräder sind daher eine Möglichkeit klimaschonend Lasten und Personen zu transportieren.Das Währinger Grätzlrad ist besonders stark ausgelastet. Im Zeitraum 27.5 bis 15.11.2022 war es an 94% der buchbaren Tage auch tatsächlich gebucht.Ein Erfolgsfaktor des Währinger Grätzlrades ist die Möglichkeit das Rad online zu buchen und dort auch gleich zu sehen, ob zu einem bestimmten Tag das Rad auch tatsächlich verfügbar ist oder nicht. Wenngleich das System des Ausleihens gut funktioniert, ist damit dennoch ein nicht unerheblicher Aufwand seitens der Grätzlradbetreiber, die dies alle ehrenamtlich tun, nötig.Daher der Vorschlag den Ausleihvorgang so flexibel und mit so geringem Aufwand für alle wie möglich zu gestalten. Zudem kann man die Grätzlräder effizienter nutzen, indem sie dann öfter und einfacher ausleihbar sind als bisher.Folgende Vorschläge: Derzeit kann ein Grätzlrad nur 1x pro Tag ausgeliehen werden. Oftmals wird es aber nur ein paar Stunden benötigt und könnte mehrmals am Tag entliehen werden, wenn sich die Zeiten nicht überlappen und ein wenig Puffer dazwischen ist. Auch Ausleihvorgänge über mehrere Tage: Für kleinere Ausflüge ist eine online Buchung nicht direkt möglich, man könnte das begrenzen auf eine maximale Anzahl von Werktagen, die möglich sind (z.b. max. 3 Werktage). Das Suchen nach derzeit (oder zu einem bestimmten Zeitpunkt/raum) feien Grätzlrädern ist auf der Webseite nicht möglich. Es wäre wünschenswert, die Suchfunktion zu verbessern, damit man sieht welche Räder wo gerade verfügbar sind oder nicht. Das Ausleihen ist stets kostenlos, jedoch wird eine Kaution (i.d.R. € 50) verlangt. Diese Kaution könnte man - optional - auch online entrichten um so den eigentlichen Ausleihvorgang effizienter zu gestalten. Hier könnte man z.B. via Kreditkarte die Kaution entrichten (es wird nichts abgebucht, aber die Abbuchung der Kaution wird autorisiert, viele Hotels nutzen dies so). Auf die Kaution könnte verzichtet werden, wenn es online eine sichere Identifizierungsmöglichkeit (Ausweis-Prüfung, ggf. Login mit Handy-Signatur oder dergl.) gäbe. In Währing arbeiten die Grätzlradbetreiber (18bewegt) mit Unternehmenspartnern (z.B. Hartliebs Bücher) zusammen. Dort wird über einen Kalender der Ausleihvorgang geprüft. D.h. wenn jemand kommt und es ausleiht, wird geprüft ob diese Person tatsächlich bereits online gebucht hat. Daher wäre ein Systemzugang zum Reservierungssystem für Unternehmenspartner, die aktive Buchungen einsehen und kontrollieren können, wünschenswert. Das ist derzeit gar nicht möglich. Ein Ausleihvorgang, so alles online (Kaution, gg. Ausweisprüfung), durchgeführt wurde, könnte auch automatisch erfolgen. D.h. Im öffentlichen Raum würde eine Box stehen, die mit Handy, Code, via Internet oder dergl. Aufsperrbar wäre. In der Box wäre der Akku, Schlüssel und Radcomputer sowie Lademöglichkeit für den Akku. Solche Systeme sind bereits am Markt erhältlich und könnten von der Stadt unterstützt werden (z.B. Kostenübernahme). Grätzlradbetreiber müssen auf Reservierungsanfragen oft kurzfristig reagieren, weil Ausleihwillige oft selbst kurzfristig (für den selben Tag oder den nächsten Tag) ausleihen wollen. Das könnte man dahingehend ändern, dass Buchungen für den selben (oder nächsten) Tag optional nicht mehr möglich sind, oder aber dass Buchungen automatisch bestätigt werden (verlangt Möglichkeit Buchungen einzusehen, wie oben beschrieben).

Wärmeerzeugungsgemeinschaften fördern

Michael Karg•vor 3 Jahren Der Energieverbrauch von Gebäuden macht weltweit ca. 18% der CO2 Emissionen aus. Laut Klimafahrplan macht in Wien der Gebäudesektor ca. 30% der leitzielrelevanten Treibhausgasemissionen aus. In den vergangenen Jahren seit 1990 gab es im Gebäudesektor in Wien bereits deutliche Reduzierungen. Dennoch sind weitere Bemühungen nötig.Bisher weniger beachtet sind Wärmeerzeugungsgemeinschaften.Gerade in Städten wären diese besonders wichtig und gewinnbringend für alle beteiligten. Nicht jede Liegenschafft verfügt über einen Anschluss zur Fernwärme, nicht jede hat genügend Freiflächen für Geothermie, nicht jede verfügt über geeignete Flächen zur Solarthermie oder Fotovoltaik.Investitionen in Raumwärme (d.h. neue Heizsysteme) verursachen hohe Kosten. Die Kosten pro m2 können deutlich gesenkt werden, je größer die Anlage ist und desto mehr Gebäude bzw. Wohneinheiten mit ihr versorgt werden.Solche Wärmeerzeugungsgemeinschaften stoßen vor mehrere Probleme, die man seitens der Stadt Wien zumindest teils ändern könnte: Rechtliche Rahmenbedingungen: Vereinfachen, bessere Beratung und Förderung solcher Gemeinschaften forcieren. Proaktives Herantreten an primäre Zielgruppen: Als Stadt an Eigentümer:innen herantreten, deren Liegenschaften besonders dafür geeignet sind. Etwa Kleingartenanlagen oder dünner besiedelte Stadtrandgebiete (in Währing z.B. „Cottage“). Bilden von lokalen Netzwerken fördern und mit Nachbargebäuden in verknüpfen. Herstellung von lokalen Pilotanlagen: Bei Bautätigkeiten der Stadt oder stadteigenen Unternehmen (z.B. U-Bahn-Bau, Gemeindebau, Leitungsbau Gas, Wasser, Strom) ist es meist technisch leicht(er) möglich z.B. Geothermie mit zu berücksichtigen. Diese Anlagen als Knotenpunkt auch für die Wärmeversorgung benachbarter Gebäude nutzen. Hier böte sich die Geothermie im Rahmen des U5-Ausbaus in Währing besonders an. Einbeziehung von Unternehmen mit großem Wärmebedarf oder Abwärme potenzial: Unternehmen z.B. aus der Gastro-Branche, Bäckereien, Putzereien etc. haben oftmals einen erhöhten Wärmebedarf oder können Abwärme liefern und diese für dritte nutzbar machen. Derzeit werden hier sehr große Unternehmen in das Fernwärmenetz der Stadt Wien eingebunden. Diese Einbindung in kleine lokale Wärmenetze könnte man diese Möglichkeit auch für kleinere Unternehmen nutzbar machen.

Möglicher erster kleiner Schritt zur klimafitten Antonigasse

Michael Karg•vor 3 Jahren Es gibt schon zahlreiche Vorschläge zur Umgestaltung der Antonigasse in Hinblick auf Verkehrsberuhigung, mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Schatten, sichereres Radfahren, Fassadenbegrünung u.v.m.Einige dieser Vorschläge sind schwerer bzw. längerfristiger umsetzbar, u.a.  auch aus finanziellen Gründen.Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit wäre die Einbahn der Antonigasse zwischen Eduardgasse und Dempschergasse zu brechen und genau in diesem Zwischenraum einen Verkehrsfilter mit einem kleinen Platz mit Aufenthaltsqualität zu errichten (Bäume, Sitzgelegenheiten, u.U. Wasser).Dazu müsste man nur auf zwei kurzen Stücken in der Eduardgasse bzw. der Antonigasse die Einbahn umdrehen & einen Filter für den MIV an dieser Stelle (als erster Schritt würden entfernbare Barrieren wie Pflanztröge genügen).Das ganze ist ausbaufähig, man könnte z.B. auch die Fläche der Querparker vor der Antonigasse 19 mit ein beziehen und auch Baumscheiben errichten.Weitere Schritte sind möglich, wie das Platzerl bei Antonigasse / Hildebrandgasse oder den Raum vor der Antonigasse 11 (da gibt es bereits einen Baum) vergrößern.Die Maßnahme würde den Radverkehr fördern und klimaschädlichen MIV verringern.
  • Nutzungsbedingungen
  • Impressum & Datenschutz
  • Cookierichtlinie
  • Richtlinie zur Barrierefreiheit
  • Sitemap
Ermöglicht durchGo Vocal, ehemals CitizenLab