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Max Muhr

Mitglied seit 20. April 2023

Alle von diesem Teilnehmenden eingereichten Beiträge

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Klimabahnhof Währinger Straße

Max Muhr•vor 3 Jahren Der Bahnhof Währinger Straße / Volksoper ist mit der U6 und mehreren Straßenbahn- und (Nacht)Buslinien ein wichtiger Knotenpunkt und Verbindung von Währing mit den Innenbezirken. Verständlich also, dass hier jeder Quadratmeter zählt und doppelt und dreifach genutzt werden muss. Trotzdem gibt es großes Verbesserungspotenzial in der Raumgestaltung, vor allem für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen. Grund dafür sind vor allem die PKW-Fahrbahnen, die überproportional viel Platz in Anspruch nehmen und deshalb kein Platz mehr auf den Gehsteigen bleibt.Ich wünsche mir einen optimierten Klimabahnhof Währinger Straße, an dem ich... genügend Platz habe, um rechtzeitig zu Fuß von der U6 zu meiner Wunschstraßenbahn zu gelangen, beim Aussteigen aus dem 40A nicht mitten auf den Gleisen stehe und das Gefühl habe, gleich überfahren zu werden, statt als Fußgänger von Geländern behindert zu werden lieber Vorrang von anderen Verkehrsteilnehmer:innen bekomme, mein Falafel-Sandwich auf einer netten Sitzgelegenheit unter neuen Bäumen genießen kann, als Radfahrer aus Spittelau kommend beim Abbiegen nach Währing nicht zwangsweise den anderen Passant:innen in die Quere komme, usw. Die Umgestaltung ließe sich natürlich mit den Ideen zum Rückbau der Gürtelstraße verbinden. Wie die Planung im Detail aussehen muss, weiß ich leider selbst nicht - sicher aber die Expert:innen der Stadt Wien!

Essbare Feistmantelstraße

Max Muhr•vor 3 Jahren Die Feistmantelstraße ist eine kurze Seiten- bzw. Zufahrtsstraße am Rande des 18. Bezirks, direkt neben einigen Hauptgebäuden der Universität für Bodenkultur (BOKU) und dem wunderschönen Türkenschanzpark. Die Straße bietet sich perfekt als Prototyp für die erste essbare Straße Währings an. Das wäre ein Leuchtturmprojekt für die Stadt Wien, das in ähnlicher Weise auch in anderen Bezirken umgesetzt werden kann.Ich wünsche mir daher: Verkehrsberuhigung: Die Feistmantelstraße wird für keine wesentlichen Fahrtwege benötigt, sondern großteils zum Parken verwendet, und kann daher leicht umfahren werden. Der Taxistand ums Eck in der Dänenstraße kann sehr leicht versetzt werden (am besten als neuer E-Taxistand). Die BOKU ist die einzige Anrainerin der Feistmantelstraße und benötigt diese vereinzelt als Zufahrt für Lieferungen. Das wird im Konzept berücksichtigt und weiterhin ermöglicht. Entsiegelung: Die asphaltierte Fahr- und Parkbahn wird weitgehend entsiegelt und stattdessen fruchtbares Bodenreich als Substrat für die neuen essbaren Pflanzen aufgeschüttet. Bepflanzung: Als nächstes ziehen essbare Pflanzen wie Obstbäume, verschiedene Gemüsepflanzen und Kräuterbeete ein. Diese dürfen von allen Passant:innen kostenlos geerntet und genossen werden. Der Bepflanzungsplan könnte in Kooperation mit der BOKU ausgearbeitet werden, an der die notwendigen Expertisen von Agrarwissenschaften bis Landschaftsarchitektur verortet sind. Teilhabe- und Bildungsformate: Die Pflege nach Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft obliegt hauptverantwortlich der Stadt Wien, es gibt aber auch Möglichkeiten zum Mitmachen und -gestalten für die lokale Bevölkerung, Studierende der BOKU, etc. Denkbar wären Exkursionen und Workshops mit Schulen in der Umgebung, Obstbaumpatenschaften, Kooperationen mit sozialen Einrichtungen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fertig ist die essbare Feistmantelstraße - guten (und klimafreundlichen) Appetit!

Leerstand + Klimakrise = NO-GO!

Max Muhr•vor 3 Jahren Jedes Mal wenn ich in Währing leerstehende Erdgeschossflächen sehe, tut mir das im Herzen weh. Zahlreiche Beispiele dafür gibt es vor allem in Gürtelnähe. Ich kann nur vermuten, dass es auch "unsichtbaren" Leerstand in höheren Geschossen gibt. Scheinbar kann die Stadt Wien privaten Wohnhausbesitzer:innen hier keine rechtlich bindenden Nutzungspflichten auferlegen (?). Ich wünsche mir, dass in Währing alle Möglichkeiten genutzt werden, um Leerstand zu verringern (z.B. aufsuchende Gespräche, entsprechende Anreize, Übernahme der Mietkosten). In Zeiten steigender Wohnkosten, Rekord-Hitzewellen und fehlendem Zusammenhalt in der Nachbarschaft können wir uns keinen Leerstand leisten!Klimagerechte Nutzung der dadurch gewonnen Flächen könnte so aussehen: Kühle Erdgeschosslokale werden im Sommer zu frei zugänglichen Cooling Zones. Diese sollten vor allem besonders hitzebetroffene Bevölkerungsgruppen wie z.B. ältere Personen ansprechen. Sie werden somit auch zum sozialen Treffpunkt für Nachbar:innen. Das Prinzip Cooling Zones ist bereits als Maßnahme im Wiener Hitzeaktionsplan verankert und benötigt dringend geeignete Räumlichkeiten. Gut einsehbare Räume werden von Währinger Kunstschaffenden gestaltet bzw. bespielt und sind Schauplätze von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden zum Thema Klimaschutz. Lokale Bürger:inneninitiativen teilen sich die Räumlichkeiten, um ihre Ideen zur klimagerechten Entwicklung Währings weiterzuspinnen. Hier könnte Ihre/Deine Idee stehen :-)

Grüne Innenhöfe für alle!

Max Muhr•vor 3 Jahren Währing hat viele grüne Innenhöfe, die während Hitzewellen notwendige Abkühlung schaffen. Oft wohnen aber besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen in Bauten ohne derartige Klimaoasen. Daher wünsche ich mir grüne Innenhöfe für alle!Da die Errichtung eigener Innenhöfe in allen Wohnhäusern nicht zu bewerkstelligen ist, sollte also der Zugang zu bestehenden Innenhöfen neu verhandelt werden. Welche größeren Höfe können öffentlich zugänglich gemacht werden? Was ist dabei den Parteien in den angrenzenden Häusern wichtig? Wo können kleinere Höfe mit Bewohner:innen anderer Wohnhäuser in der Nachbarschaft geteilt werden? Wie sehen die Rahmenbedingungen für eine klimagerechte Lösung für alle aus?Innenhofrallies für Kinder, Planschbecken, Grätzl-Grillereien, gemeinsame Aufräumaktionen... Ich stelle mir vor, dass Währing durch geteilte Innenhöfe im Sommer zu einem lebendigen und vernetzten Bezirk wird. Mit der Unterstützung der Stadt Wien wird damit das Zusammenleben und die Selbstorganisation in der lokalen Bevölkerung gefördert - eine zentrale Ressource im Umgang mit der Klimakrise!

Pop-Up Gürtelverkleinerung

Max Muhr•vor 3 Jahren Der Bezirk Währing alleine kann dem Autoverkehr auf dem Gürtel leider nicht den Garaus machen. Die meistbefahrene Straße Österreichs ist aber zweifelsohne der richtige Schauplatz, um die von der Stadt Wien angestrebte PKW-Reduktion um 1/3 bis 2030 erfahrbar zu machen. Ich wünsche mir daher eine Pop-Up Verkleinerung des Währinger Gürtels um einen Fahrstreifen, z.B. für ein Monat im Sommer 2024. Für diese Zeit könnte ein Klimastreifen mit bewusstseinsbildenden Informationen und Appellen an die Autofahrer:innen ausgeschmückt werden. Anbieten würden sich die breiten Themen nachhaltige Mobilität und Klimaschutz sowie konkrete Entwicklungen wie der Bau der U5 und die dadurch entstehende Baustelle am Gürtel auf Höhe Michelbeuern. Denkbar wären auch Sensoren, die die Personenanzahl pro Fahrzeug messen und auf Monitoren wiedergeben - als Anreiz für Carsharing. Der Klimastreifen hat sicher mehr Potenzial und sollte auch mit klimafreundlichen Ideen und Aktivitäten aus der Nachbarschaft bespielt werden können!

Radfahrkreuzung Hasenauerstraße

Max Muhr•vor 3 Jahren Meine Idee ist sehr einfach und kann hoffentlich sogar ohne das wertvolle Klimateam-Budget umgesetzt werden. Ich wünsche mir als Radfahrer eine sicherere Möglichkeit zur Kreuzung der Hasenauerstraße. Da sie beidseitig stark befahren ist und PKWs durch das Gefälle in Richtung Innenstadt oft schnell fahren, ist das Kreuzen der Hasenauerstraße mit Nachrang besonders gefährlich. Eine farblich markierte Radkreuzung mit entsprechender Vorrangregelung würde dem entgegenwirken.Mein Vorschlag wäre eine Kreuzung entlang der ausgeschilderten Radroute in der Gustav-Tschernak-Gasse (siehe Foto). Diese Route wird verwendet, um mit dem Rad zum Türkenschanzpark und zur BOKU zu gelangen. Bitte und danke, liebe Bezirksvertretung Währing!

Beteiligung x Gerechtigkeit

Max Muhr•vor 3 Jahren Diese Idee ist ein querschnittartiger Impuls für die tollen Ideen auf der Plattform:Meiner Meinung nach ist es zentral, dass in der Weiterentwicklung aller Ideen ein Hauptaugenmerk auf die Bedürfnisse vulnerabler Bevölkerungsgruppen gelegt wird. Wienweit ist das Klimateam diesbezüglich sicher ein Paradebeispiel von Expertise und guter Intention. Trotzdem gibt es Barrieren und biases in der Beteiligung (sprachlich, technisch, etc.), die sich bereits in der Gesamtheit der bisherigen Ideen zeigen.Ein klimagerechtes Wien muss inklusiv, niederschwellig und mehrsprachig sein. Ich wünsche mir daher, dass der Bezirk Währing als gutes Vorbild voranschreitet und schon jetzt weitere Beteiligungsschritte und -formate für die Klimateam-Siegerprojekte überlegt und wenn nötig aus dem Bezirksbudget unterstützt. Nur so wird sichergestellt, dass die Maßnahmen denjenigen zugute kommen, die sie am meisten benötigen.
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