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city bikerin

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Public Money, public code [1] - und überhaupt: FOSS als klimafitte Idee für alle

city bikerin•vor 3 Jahren Beim Klimaschutz wird immer wieder betont, wie wichtig Zusammenarbeit und Handeln mit Blick auf das Gemeinwohl ist. Weniger ist mehr, länger verwenden ist besser.Auf digitaler Ebene wird dies großteils noch vollkommen außer Acht gelassen – hier sind immense Investitionen in unfreie Software und der dadurch entstehende Zwang zur Nutzung von gewinnorientierten Betriebssystemen, die bekanntermaßen Daten sammeln und in Drittstaaten weitergeben auch in Bildung und Verwaltung immer noch Usus. Die Wichtigkeit und der große Vorteil einer Nutzung und Weiterentwicklung von Free and Open Source (FOSS) ist bei den Menschen, auch oder gerade in führenden Positionen, noch nicht angekommen: Sicherheit und Datenschutz (Näheres: siehe z. B. Big Brother Awards [2]) Verlängerung der (unterstützten) Nutzungsdauer von Hardware ohne performative Einbußen Kosteneinsparung auf materieller und Lizenzebene Förderung lokaler Wertschöpfung Weiterentwicklung von bereits Vorhandenem statt paralleler Investitionen in verschiedene „halbgare“ Lösungen Was es dafür auf Bezirksebene braucht?Es muss aktiv Unterstützung angeboten werden, um Menschen die Angst zu nehmen, Neues auszuprobieren, und mit dem Vorurteil - FOSS ist viel zu kompliziert oder beschränkt in den Möglichkeiten, Dienste zu nutzen - aufräumen zu können. Es müssen der Raum und die Gelegenheit von zwanglosen Get-togethers von Interessierten und Kenner·innen bzw. Expert·innen geschaffen werden, z. B. für:→ Ausprobieren und evtl. Installation von verschiedenen Linux-Distributionen auf mitgebrachten Geräten→ Sammlung von Altgeräten, Aufbereitung und Bespielung mit FOSS für Menschen, die sich keine eigenen Computer leisten können→ Kennenlernen von verschiedenen FOSS-Alternativen für gängige unfreie SoftwareprogrammeSo können sich Netzwerke aus Nutzer·innen mit und ohne Vorkenntnisse sowie idealerweise Programmierer·innen bilden, die sich gegenseitig unterstützen und ergänzen und bspw. vorhandene Software verbessern und weiterentwickelnDie eingesparten Softwaregebühren können für weitere Entwicklung gespendet werdenDies harmoniert jedenfalls auch mit folgenden SDGs [3]:4 Hochwertige Bildung - diese ist oftmals vonseiten der bildenden Institution an die Nutzung lizenz- und kostenpflichtiger Software gebunden9 Industrie, Innovation und Infrastruktur - FOSS hilft dabei, belastbare (weil einfach adaptierbar und weiterentwickelbar) Infrastruktur aufzubauen, vor allem inklusive und nachhaltige Industrialisierung zu fördern und Innovation zu unterstützen (jeder kann sich und seine Fähigkeiten bzw. sein Wissen und seine Erfahrungen einbringen)10 Weniger Ungleichheiten - es wird einer größeren Nutzer·innengruppe verfügbar gemacht, da Kostenaufwand für bereits Bestehendes geringer und die Sicherheit höher ist (keine Überwachung, kein Datenklau)12 Verantwortungsvoller Konsum und Produktion - Es entsteht die Möglichkeit, dass Daten, Wertschöpfung etc. im Land, in der Region bleiben; Hardware kann länger mit der gleichen Sicherheit und Performance verwendet werden, was die Umwelt schont[1] Dieses 2-Minuten-Video erklärt besonders anschaulich, worum es bei FOSS geht: https://publiccode.eu/de/ (einmal auf den Pfeil nach unten klicken)[2] Hier findet man eine Kurzfassung der "Gewinner·innen" und kann sich weiterklicken: https://digitalcourage.social/@digitalcourage/110337809484757600[3] Die Nachhaltigkeitsziele der UN in Leichter Sprache erklärt: https://www.engagement-global.de/files/2_Mediathek/Mediathek_EG/Leichte%20Sprache/17Ziele_Leichte_Sprache.pdf
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