Moderation Wiener Klimateam•vor 3 Jahren Projektbeschreibung: Der Verkehrsknoten Bahnhof Ottakring hat im Bezirk eine zentrale Rolle. Rundherum finden sich Schnellbahn, U-Bahn Endstelle, Straßenbahnen und Buslinien sowie eine Park & Ride-Anlage. Tausende Menschen sind hier zu Fuß unterwegs, nutzen das Marktangebot, sind am Weg in die Schule, Arbeit, oder Freizeit. Gemeinsam ist all den eingereichten Ideen, diesen Ort zu einem Hauptplatz in Ottakring für gutes Klima zu entwickeln und ihn auszudehnen.- Der Platz neben der U-Bahn Trasse ist ein Hitzehotspot, da er eine große Betonsteinfläche hat. Der Platz vor der HTL ist mit über 1.600 m2 sehr groß und es braucht dort dringend Begrünung und Beschattung. Die aufsteigende Hitze ist spürbar. Ein grünes Dach über dem Platz könnte diesen Hitzespot entschärfen. Alternative: Diesen Platz nach der Frequenz der Menschen unterschiedlich zu gestalten. Die ruhigste Zone lädt zum Verweilen ein mit schattenspendenden Bäumen, Sitzgelegenheiten und Wasser(spielen), Biotop oder Rasenflächen. Die Betonfläche des Ottakringer Bahnhofsvorplatzes wird zu einer entsiegelten Fläche, mit Beschattung, parkähnlicher Gestaltung und so zu einem Ort der Begegnung und des guten Klimas. - Schaffung eines wirklichen Zentrums von Ottakring auch für Veranstaltungen und Konzerte- Räumliche Verknüpfung der Bereiche unter der U3 (wo die Marktstände sind) mit dem Vorplatz Richtung HTL Wien West z.B. durch Schaffung einer Fußgänger*innenzone (mit Öffnung für Ladetätigkeit, Radverkehr, Öffentlicher Verkehr in der Paltaufgasse zwischen der Hasner- und der Thaliastraße. Auflassung der Parkspur in diesem Abschnitt.- Auf der stark frequentierte Paltaufgasse Richtung Süden bis zur Koppstraße müssen sich Fußgänger*innen und Radfahrer*innen einen viel zu schmalen Gehsteig teilen. Neugestaltung der Paltaufgasse von der Thaliastraße bis zur Koppstraße mit einer Einbahnführung des Kfz-Verkehrs zwischen Hasnerstraße und Koppstraße, wodurch der bestehende Zweirichtungsradweg auf den vormaligen südseitig verlaufenden Fahrstreifen verlegt und der Gehsteig verbreitert werden kann; Umgestaltung der Kreuzung Paltaufgasse/Hasnerstraße für mehr Platz und Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr, wodurch auch die bestehende Ampel entfernt werden könnte.- Großflächige Kühlung dieser Region durch Wasser, Beschattung, Entsiegelung, Begrünung, Baumpflanzungen; - Errichtung von neuen Sitzgelegenheiten im Stil der neuen Thaliastraße auch im Bereich der Würstelstände.- Die Begrünungs- und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen können bis zum Stationsvorplatz der Kendlerstraße fortgesetzt werden, der Richtung Fit Inn u. Park & Ride eine unbenützte Betonwüste ist. Auch hier wäre Entsiegelung, Urban Gardening und Sitzgelegenheiten sinnvoll. - Das Stationsgebäude der U- bzw. S-Bahn Ottakring könnte nach einer Überdachung der Bahngleise begrünt werden und eine Photovoltaikanlage erhalten. - Die Glasflächen der U3 Station Kendlerstraße eignen sich bereits heute optimal für eine Photovoltaik Anlage, da diese sowohl Vormittags als auch Nachmittags und Abends mit Sonne angestrahlt werden. Die gewonnene Energie könnte man gleich in das Stromnetz der Wiener Linien einspeisen. Man könnte das Stationsgebäude zusätzlich noch begrünen.- Entlang der S-Bahnlinie (S45) könnten mit blühenden Hecken zum Lärmschutz beigetragen werden. Vor allem im Bereich der verkehrsberuhigten Heigerleinstraße (Else-Federn-Park) bestünde die Möglichkeit durch eine (Blüh)Hecke die Biodiversität (Bienenfutter, Lebensraum für diverse Tiere) zu bereichern und für einen effizienten Lärmschutz zu sorgen.- Entlang der Vororte-Linie gibt es hohes Potential für eine klimafitte Stadtentwicklung. Durch die Überplattung der Bahn, die Begrünung und Solarisierung von Parkgaragen und Supermarktdächern ... Es sollte ein Klima-Architektur-Wettbewerb ausgeschrieben werden. Solarbrache-Abgaben oder die Verstadtlichung von Dächern könnten getestet und zweckgewidmet werden und zur Finanzierung beitragen. Ein Klimastadt-Labor und Werkstätten mit Klima- Bildungscampus wäre angesagt.- Um die E-Mobilität zu fördern, sollten zusätzliche E-Ladestationen angebracht werden. Bedeutung für den Klimaschutz im Bezirk- Entsiegelung und Begrünung- Schwammstadtprinzip für Regenwassermanagement - Reduktion des MIV H7- Energiegewinnung durch Sonnenlicht G2Wem kommt das Projekt zugute?Anrainer*innen, Pendler*innen, Öffi-Nutzer*innen, allen Bewohner*innen von Ottakring, Einkaufenden, Schüler*innen, arbeitenden Menschen; Tausenden Menschen in der Früh und am Abend ein besseres Gefühl geben, weil sie ihr Weg über einen netten Platz führt;Wo soll das Projekt stattfinden?Vorplatz U3-Station Ottakring, Platz vor der HTL, Kendlergasse bis U3 StationUrsprüngliche Idee(n): Mehr Grün bei der U-Bahnstation OTK Begrünung Vorplatz U3-Stadtion Kendlerstraße - Ausgang Richtung Fit Inn Hauptplatz Ottakring U3 Zusammen sein im öffentlichen Raum Ausbau von E-Ladestationen Photovoltaik Anlage - U3 Station Kendlerstraße Klima-Oase vom „Mist-Wert-Platz-Ottakring“ samt BahnüberplattungLebender Lärmschutz Begrünung des Platzes vor der HTL gegenüber der U3-StationBegrünung in der Paltaufgasse Aufenthaltsoase Bahnhofvorplatz Ottakring/Paltaufgasse