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Die zukunftsfitte Gumpendorfer Straße – Miteinander gestalten!

Die Gumpendorfer Straße ist unsere wichtigste Verbindungsachse und die Drehscheibe für nachbarschaftlichen Austausch und Nahversorgung im 6. Bezirk. Sie ist das Rückgrat des Bezirks und verbindet Mariahilfs Grätzl wie eine Perlenkette miteinander.  

Um die Gumpendorfer Straße zukunftsfit zu machen, soll sie umgestaltet werden. Der Bezirk Mariahilf und die Abteilung Architektur und Stadtgestaltung in der Stadt Wien laden Sie ein, für die neue Planung Ihre Erfahrungen und Ideen einzubringen.

Klicken Sie unten bei den grauen Pfeilen auf "Phase 7 – Detailplanung und Umbau", um die aktuelle Gumpi-Zeitung herunterzuladen.


Sie sehen die Daten in Echtzeit. Die Teilnehmendenzahlen werden für Admins ständig aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass normale Nutzende zwischengespeicherte Daten sehen, was zu leichten Abweichungen bei den Zahlen führen kann.
1312 teilnehmende

Der Beteiligungs- und Planungsprozess erstreckt sich über insgesamt 6 Phasen:  


Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung. Miteinander gestalten wir die zukunftsfitte Gumpendorfer Straße! 

Auf dieser Seite finden Sie laufend alle Informationen - von der Befragung bis zum Entwurf. Zu besonderen Meilensteinen über die Fortschritte der zukunftsfitten Gumpi und Terminen berichten wir in eigenen Bezirks-Aussendungen.


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Phasen

Phasenübersicht
Befragung
Infostände
Workshops
Feedback
Ausarbeitung und Präsentation des Gestaltungskonzepts
Ausstellung: „zukunftsfitte Gumpendorfer Straße“
Detailplanung und Umbau
Umsetzungsprozess

Infostände

1. März 2023 - 30. April 2023

Mitgestalten beim „Gumpi-Standl“

Am wichtigsten sind uns die persönlichen Gespräche. Entlang der ganzen Gumpendorfer Straße wollten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen. Gemeinsam fanden wir heraus, wo in der Gumpendorfer Straße der Schuh drückt und was sich hier positiv weiterentwickeln soll. Alle Ihre Anregungen, Sorgen und Ideen haben wir zusammengefasst. Sie sind die Grundlagen für die nächsten Phasen der Mitgestaltung.  

Das waren die Termine im März!

Im Gespräch auf der Gumpi - Resümee zur ersten Tour des Gumpi-Standls

Im März 2023 war das Gumpi-Standl an 6 Standorten im Verlauf der Gumpendorfer Straße für jeweils 2 Stunden im intensiven Gespräch mit den Menschen in der Straße. In den über 200 Gesprächen ging es um die Wünsche und Veränderungsvorschläge, aber auch um die Bedenken zur künftigen Umgestaltung der Gumpendorfer Straße. Die Gespräche verliefen sehr konstruktiv und waren inhaltlich sehr ergiebig. Viele Ideen, Anmerkungen und Hinweise wurden eingebracht und dokumentiert. 

Die meisten Teilnehmer*innen sehen und betonen den Handlungsbedarf, fast alle begrüßen eine Umgestaltung. Die meisten Gesprächspartner*innen würden eine Anpassung an neue (klimatische) Herausforderungen begrüßen und freuen sich auf neue (Aufenthalts-)Qualitäten und Möglichkeiten entlang der 2,4 Kilometer langen Lebensader des Bezirks.

Die Gespräche konzentrierten sich im Wesentlichen auf 4 Themenbereiche, die jeweils mit verschiedenen Schwerpunkten und unterschiedlicher Intensität diskutiert wurden: Mobilität, Sicherheit, Begrünung und Kühlung sowie Aufenthaltsqualität und lebendige Erdgeschoßzone.

Anliegen und Wünsche zur künftigen Verkehrsführung und Mobilität sowie zur klimafitten und grüneren Gestaltung wurden in fast allen Gesprächen geäußert. Ebenso wurden der Aufenthalt und die Aktivitäten innerhalb der Gumpi, Aspekte der Sicherheit, allgemeine Hinweise zur Gestaltung sowie zur Nutzung der Erdgeschoßbereiche thematisiert.


Mobilität in der Gumpi

Im Themenbereich Mobilität ging aus den meisten Gesprächen hervor, dass starker Veränderungsbedarf besteht. Als störend werden vor allem die hohe Verkehrsdichte, der oft schneller als 30 km/h fahrende Durchzugsverkehr sowie die mangelnde Sicherheit für Radler*innen und Fußgänger*innen identifiziert. Daraus entsteht der Wunsch, den fahrenden sowie den ruhenden Individualverkehr zu verringern.

Als Verbesserung und zur Erreichung einer höheren Aufenthaltsqualität beschreiben die Gesprächspartner*innen unterschiedliche Szenarien. Einige können sich beispielsweise eine Einbahnstraße vorstellen, andere möchten das gesamte Verkehrsaufkommen stark verringern und schlagen vor, dass die Gumpendorfer Straße keine Durchzugsstraße mehr sein soll. Als wichtig empfunden werden mehr und bessere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger*innen. Große Einigkeit herrscht über die Notwendigkeit des 57A und anderer Öffis. Diese sollen auf jeden Fall beibehalten und weiter optimiert werden.

Im Zusammenhang mit dem Zufußgehen kommen immer wieder aktuelle Konflikte in der Nutzung des zur Verfügung stehenden Platzes auf - am Gehweg geparkte Scooter, Radler*innen, die am Gehsteig fahren oder Autos, die falsch parkend Platz in Anspruch nehmen.

Aus den Gesprächen ergibt sich das Bild, dass Mobilität in der Gumpendorfer Straße neu organisiert und ein neues Gleichgewicht in der Nutzung des Straßenquerschnitts gefunden werden soll. Zugleich soll aber darauf geachtet werden, dass die Zufahrt für Bezirksbewohner*innen erhalten bleibt und dass sowohl privater als auch beruflicher Lieferverkehr in der Gumpendorfer Straße möglich bleiben.

Manche der Gesprächspartner*innen wünschen sich jedoch auch, dass sich nichts an der aktuellen Situation ändert.


 Sicherheit

Auch das Thema Sicherheit wird in vielen Gesprächen angesprochen. Einerseits ist die Verkehrssicherheit - auf dem Rad und zu Fuß - ein großes Thema. Hier werden die hohen gefahrenen Geschwindigkeiten in Verbindung mit der Enge des Straßenraums genannt. Zu wenige gesicherte Querungsmöglichkeiten für Kinder und Ältere werden ebenso thematisiert.

Im Zusammenhang mit Suchtproblematik - mit einem räumlichen Schwerpunkt in der direkten Umgebung der U-Bahnstation Gumpendorfer Straße - äußern einige Gesprächspartner*innen Sorge. Genannt wird hier unter anderem die Verletzungsgefahr durch weggeworfene Spritzen. 


Begrünung und Kühlung

Das Thema (fehlender) Bäume kam in fast allen Gesprächen am Gumpi-Standl vor. Vereinzelt wurde der Verlust von Sonnenschein durch die Neupflanzung von Bäumen angemerkt, generell wurde jedoch von fast allen Teilnehmer*innen "mehr Grün" in Form von Bäumen oder anderen Pflanzen angesprochen. Dem liegt meist der Wunsch nach mehr Platz für kommunikative Begegnungen, zum Entspannen und zum gemütlichen konsumfreien Sitzen zugrunde.

Ebenso soll die Gumpendorfer Straße gut an die Nebenstraßen angeschlossen und der Übergang harmonisch gestaltet werden.

Zur Abkühlung und Anpassung der Gumpendorfer Straße an den Klimawandel und die damit einhergehenden, immer heißer werdenden Sommer werden neben Bäumen, Pflanzbeeten, Ruhe-Oasen und "grünen Inseln" auch Fassadenbegrünungen als Wunsch formuliert.

Zusammenfassend ergibt sich aus den Gesprächen, dass die Gumpi in Zukunft grüner und im Zuge dieses Prozesses mit neuen Aufenthaltsqualitäten ausgestattet werden soll. Derzeit werden vor allem die bestehenden Schanigärten, der Markt am Kurt-Pint-Platz sowie die vielen kleinen Geschäfte und deren Angebot positiv bewertet. Diese Qualitäten sollen weiter ausgebaut und gestärkt werden.


Aufenthaltsqualität und lebendige Erdgeschoßzonen

Eng verbunden mit Fragen der Mobilitätsgestaltung und des Grünraums sind die Aussagen zur zukünftigen Aufenthaltsqualität. Als Grundlage und Voraussetzung dafür wird die Verringerung des oft als störend empfundenen Verkehrs und die vermehrte Begrünung der Straße genannt. Sehr geschätzt wird das bestehende Angebot an Gastronomie und Einzelhandel mit den vielen kleinen Läden. Dieses soll nicht nur erhalten bleiben, sondern gestärkt und ergänzt werden. Ebenso werden häufig konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten wie Bänke, Hocker, Plätze zum Verweilen sowie generell mehr Platz für Menschen und weniger Platz für den motorisierten Individualverkehr als Wünsche geäußert.

Teilweise werden Vorschläge in Form von konkreteren Ideen für die zukünftige Ausstattung formuliert. So wird beispielsweise die "essbare" Gestaltung mithilfe von entsprechenden Pflanzen oder Bäumen angesprochen oder etwa der Bedarf an Fitnessgeräten im öffentlichen Raum oder die Notwendigkeit von Nistplätzen für ansässige Vogelarten formuliert.

Im Hinblick auf die Gestaltung wird auch der Wunsch nach einem "roten Faden" genannt. Ebenso besteht der Wunsch nach aktiver Aneignung der Straße durch Bewohner*innen - ohne dass alle Nutzungen schon im Vorhinein fixiert sein sollen. Die Gumpi soll nicht nur "umgestaltet" sondern auch "umgenutzt" werden - diese Umnutzung soll forciert, die Umgestaltung als andauernder Prozess verstanden und finanzielle Vorsorge für notwendige weitere Veränderungen getroffen werden.


Im März und April 2023 fanden folgende Termine statt

Dienstag, 7. März, 12 bis 14 Uhr, Johanna-Dohnal-Platz

Dienstag, 7. März, 16.30 bis 18.30 Uhr, Fritz Grünbaum Platz

Donnerstag, 9. März, 12 bis 14 Uhr, Kurt Pint Platz

Donnerstag, 9. März, 16.30 bis 18.30 Uhr, Gumpendorfer Straße Ecke Otto Bauer Gasse

Donnerstag, 16. März, 16 bis 18 Uhr, Gumpendorfer Straße Ecke Gürtel

Freitag, 17. März, 12 bis 14 Uhr, Lutherplatz


Mittwoch, 12. April, 12 bis 14 Uhr, Fritz Grünbaum Platz

Mittwoch, 12. April, 16.30 bis 18.30 Uhr, Johanna-Dohnal-Platz

Donnerstag, 13. April, 12 bis 14 Uhr, Gumpendorfer Straße Ecke Otto Bauer Gasse

Donnerstag, 13. April, 16 bis 18 Uhr, Kurt Pint Platz

Dienstag, 18. April, 12 bis 14 Uhr, Gumpendorfer Straße Ecke Gürtel

Dienstag, 18. April, 16 bis 18 Uhr, Lutherplatz

*Bei heftigem Sturm oder starkem Regen werden die Termine abgesagt.



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