M •vor 3 Jahren Das Problem ist bekannt: in den 1960/70er Jahren erschlossenen Wohngebieten wurden an zentralen Plätzen eingeschoßige Bungalows (nicht unterkellert, kaum isoliert) hingestellt, die Bereiche dazwischen zubetoniert. Durch Geschäftsbungalows in zentraler Lage benötigten dringend Wohnraum in zentraler Lage zu blockieren, ist sehr schlecht - ein "Wechsel" ist seit Vzbgm. Vassilakou längst ausgemacht, nur das WANN wird immer verschoben, denn die involvierten Geschäfte wollen nicht wegen Bau schließen müssen, "die Infrastruktur sei noch nicht abgeschrieben bzw. funktioniere noch bestens". Das ist der FALSCHE Zugang! Jedes einzelne Jahr, wo diese Bungalows noch in Betrieb sind, 1) fehlt den jungen WienerInnen wertvoller zentraler Wohnraum, 2) wird in diesen schlecht gedämmten Baracken sehr viel Energie durch alte Systeme verschwendet und 3) entstehen durch die Betonierung zwischen diesen Baracken im Sommer lokale Hitzeinseln! Ich weiß, dass eine Umplanung für solche Baracken-Geschäftszentren in zentraler Lage in 2 Jahren nicht greifen wird, die Stadt Wien nur dort effektiver eingreifen kann, wo ihr die Grundstücke gehören, auf denen diese Geschäftsbaracken stehen. Deshalb zielt mein Vorschlag nicht auf den Neubau selbst, sondern nur auf die verbleibende Zeit bis dahin ab, mit dem Ziel, die Umplanung so rasch wie möglich (mit Involvierung der Geschäftsbetreiber: Förderungen bzw. auch gesetzl. Druck) voranzutreiben: jedes frühere Jahr bedeutet gewonnener zentraler Wohnraum bzw. wird unzeitgemäße Energieverschwendung vermieden. Maßnahmenbündel: 1) Kontaktierung sämtlicher Geschäftsbetreiber/Grundstücksbesitzer über ihren notwendigen Beitrag zum Klimaschutz durch zeitnäheren Neubau, Dialog über Ersatzlocations bzw. öffentl. Förderungsmöglichkeiten - Anberaumung eines möglichen Starttermins, 2) In der bis dahin verbleibenden Zeit Zwischennutzung der meist Flachdächer der Bungalows zur temporären Montage von Photovoltaik -Solar-Paneelen für mittelfristige bessere Energiebilanz dieser Bungalows (Leicht demontierbare Systeme wählen!), 3) Reduktion der Betonflächen zwischen den Shop-Bungalows auf das notwendige Minimum, um der Allgemeinheit früher zu signalisieren, dass das nicht Zeitgemäße hier "demnächst" umgebaut wird, und diese Beton-Reduktion gleichzeitig hilft, auftretende Hitzeinseln im Sommer zu reduzieren. Also: Meine vorgeschlagene Maßnahme betrifft nicht den Umbau (Barackenshops werden Wohnhäuser mit Shops im EG) selbst, sondern nur die Beschleunigung dieses Anlaufprozesses, die Visualisierung (u.a. durch Beton-Reduktion) und das Nutzen der wertvollen Zeit und Ressourcen BIS zum Neubau: da wird verständlicherweise die letzte Restnutzungszeit im Bungalow nichts mehr investiert, wohl aber kann man die riesigen Flachdächer temporär für Sonnenenergie (Solarpaneele) nutzen und die zubetonierten Bereiche zwischen den Shops kann man inzwischen mehr begrünen (zusätzl. Rasenstreifen anstatt ehem. Beton), sodass hier nicht nur im Shop-Grätzl die "Klimawende" visuell angekündigt wird, sondern auch die "Betonhitze" im Sommer reduziert wird. In Floridsdorf gibt es solche Baracken-Shops z.B. in Jedlersdorf zw. Edergasse und Marco-Polo-Gasse oder die Baracken-Geschäfte in der Großfeldsiedlung - fast in allen Randbezirken wie etwa in Simmering. Die prioritäre Auswahl dieser Baracken-Shop Plätze könnte anhand von "Hitzeinsel-Messungen" im Sommer erfolgen. Mit diesem Projekt kann man aufzeigen, dass alles zusammen möglich ist: mehr Wohnraum im zentralen Gebiet und GLEICHZEITIG (!) mehr Grün für die neuen Bewohner, wobei alle Infrastrukturen und Shops erhalten bleiben, nur eben im Erdgeschoß eines Wohnhauses und nicht in einer Baracke, welche in einer Betonwüste steht. WICHTIG: Meine Idee steht nicht allein für die Shop-Baracken Zentrum Jedlersdorf, sondern für alle Shop-Barackensiedlungen des Bezirks: anhand von Kriterien wie Überhitzung, Besitzanteil der Stadt Wien, etc. soll erst rausgefiltert werden, welche für eine rasche Maßnahme des Maßnahmenbündels (3) am besten geeignet sind. Den absolut nachhaltigen Effekt entfaltet meine Idee dann, wenn statt den Barackenshops hier eine Wohnhausanlage mit Shops im EG entsteht - aber dies ist nicht mehr Teil meiner vorgeschlagenen Idee, welche ja nur die klimafreundlichere Vorbereitung und Zwischennutzung als Ziel hat, und somit binnen 2 Jahren problemlos zu bewältigen ist.